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Jon Allen - Sweet Defeat

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von Tobias Imbach am Montag, 27. Juni 2011 in Neuerscheinungen   

Genre: Folk-Rock  |  Label: One Little Indian (Namskeio)  |  Unsere Wertung: 6.5/10

Sweet DefeatAlles schon mal gehört ... na und?
Auf seinem Zweitling erinnert der britische Songwriter vor allem an andere. Das kann, muss aber nicht stören.

Der folkige Soft-Rock der späten Sechziger und frühen Siebziger dient Jon Allen nach wie vor als grösste Inspiration. Die wärmende Freundlichkeit und Gelassenheit der Sounds hat in der Tat etwas Einnehmendes, seinen Vorbildern zollt Jon Allen aber womöglich etwas zu viel Respekt. Gleich einige der Melodien scheinen anderen Stücken entnommen zu sein, sind es manchmal nur ein paar Akkorde, kann es auch mal ein ganzer Refrain sein, der doch garantiert schon mal so oder so ähnlich an unsere Ohren drang. Don MacLean und Paul McCartney da, Dylan und The Band dort, auch The Eagles, Simon & Garfunkel, Chris Rea, JJ Cale oder Rod Stewart rufen sich in Erinnerung.

Das kann stören, muss aber nicht. Schliesslich bleibt gute Musik gute Musik, und Jon Allen hat eine Stimme, die stark und charakteristisch genug ist, um sich die vertrauten Melodien eigen zu machen. Am besten ist Jon Allen bemerkenswerterweise aber doch dann, wenn er alle Bequemlichkeit ablegt und mit “No One Gets Out of Here Alive“ etwas forschere Töne anschlägt.

Seit  31. Mai 2011 im Handel.

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb

Jon AllenAnspieltipps:
> Joanna
> Stealing Away
> No One Gets Out of Here Alive

Diskographie:
> Dead Man's Suit (2010)
> Sweet Defeat (2011)

Ähnliche Künstler:
> Rod Stewart
> Stereophonics
> The Band

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