News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Paul Klur
Paul Klur







MONO
Holy Ground: NYC Live
The Antlers
Cold War EP
Omega Massif/Mount Logan
Split
Shearwater
The Golden Archipelago
The Hirsch Effekt
Holon : Hiberno

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
14.2
Islands - A Sleep & a Forgetting
Field Music – Plumb
Shearwater – Animal Joy
Mouse on Mars – Parastrophics
Hellsongs – Long Live Lounge
Mount Washington - s/t
alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Klaxons - Surfing the Void

Drucken E-Mail
von Michael Messerli am Montag, 30. August 2010 in Neuerscheinungen   

Genre: Pop, Noise, Electro  |  Label: Polydor (Universal)  |  Unsere Wertung: 7.5/10

surfingthevoid.jpgScience-Fiction im Spagat
Die Klaxons sind in erster Linie eine Popband. Daran mussten sie offenbar erinnert werden. Mercury-Preis hin oder her. Solange sie aber damit einverstanden sind, soll uns das nur recht sein.

Man hatte schon so seine Befürchtungen, nachdem es hiess, die Klaxons hätten für ihr zweites Album einen zu experimentellen Ansatz gewählt – und müssten daher ihr Material überarbeiten. Ross Robinson wurde als neuer Produzent dazu geholt und die Band selber schien sich damit abfinden zu können. Mehr muss man aber nun, da „Surfing the Void“ raus ist, auch nicht mehr dazu sagen. Denn auch wenn eine Nummer wie „Echoes“ wie auf Pop gekämmt, wie die erhoffte tolle Single klingt, muss sie deshalb nicht schlecht sein. Im Gegenteil. Die Klaxons versuchen den Spagat zwischen Chaos und Hits. Das Einzige, was man ihnen dabei vorwerfen könnte: Es ist im Zusammenhang mit dieser Band nicht unbedingt neu. Der Plan B ist so gesehen eher der Bauplan, bei dem man sich schon ein bisschen auskennt, der aber – und das ist die gute Nachricht – trotzdem überzeugt. Auch weil man sich inmitten schräger Refrains („Venusia“) und musikalischen Sezierungen (der Titeltrack) immer wieder die Frage stellt, wie da am Ende überhaupt Pop rauskommen kann.

Sicher sträuben sich einige Momente auch komplett dagegen und so kann man nur erahnen, was sich die Briten zuerst ausgedacht haben, bevor Plattenfirma und sie selber sich zurückpfeifen mussten. „Extra Astronomical“ etwa klingt mehr nach einem Trip zurück, um mit Syd Barrett ein Fass aufzumachen. Die Astronautenkluft für diese Zeitreise haben die vier Jungs, bei denen Steffan Halperin als Drummer nun fix dabei ist, ja schon einmal angezogen. An den Texten will man sich auch gar nicht erst die Finger verbrennen. Im irrwitzigen „Flashover“ meint man visuelle Reizüberflutung herauszuhören („Myriads of silver discs/ The overmind has signaled another lift“) und „Twin Flames“ darf man wohl ohne rot zu werden als Liebeslied bezeichnen – selbstverständlich nicht im klassischen Sinne. Immer wieder wird man auf den Mond geschossen. Und je öfter man sich „Surfing the Void“ anhört, desto mehr gefällt das einem. Dies scheint auch der Schlüssel zu diesem Album zu sein, das sich zwar nicht allzu sehr vom Debüt unterscheidet, trotzdem aber seinen eigenen Kosmos bildet. „Future Memories“ wäre dafür ein runder Abschluss gewesen. Dann aber stossen sie uns wieder vor den Kopf: „Cypher Speed“ zerlegt das Ding hier mit Noise und Wahnsinn, so dass man die Repeattaste erst einmal in Ruhe lässt. Warum auch nicht? Mondlandung geglückt. Besatzung angekommen. „In the chaos of oblivion/ Transformations“. Und dann ein Astronaut mit Katzenkopf auf dem Cover. Alles klar?

Seit  20. August 2010 im Handel.

> Hören und Kaufen
> Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb

KlaxonsAnspieltipps:
> Flashover
> Valley of the Calm Trees
> Twin Flames

Diskographie:
> Myths of the Near Future (2007)
> Surfing the Void (2010)

Ähnliche Künstler:
> Shitdisco
> Ghinzu
> Portugal. The Man
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >