News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Les Mercredis – Lächeln Kostet Extra (2006)

Drucken E-Mail
von Severin Bellwald am Montag, 10. April 2006 in Neuerscheinungen   
Genre: Elektropop
Label: Capitol East Road Records
CH-Vertrieb: -
Unsere Wertung:Les Mercredis – Lächeln Kostet Extra (2006)

Les Merkwürdis
Les Mercredis – Lächeln Kostet Extra (2006)„Texte, die sie mich allem auseinandersetzen, was gegen den Strich geht und Elektropop mit Störungen“. Das klassische Debütalbum einer Antimainstreamtruppe: Erst mal richtig auffallen. Aber schööön unauffällig und ja nicht zu wohlklingend.

Die deutsche Musikszene hat in den letzten Jahren einige gute Momente erlebt und teils bemerkenswerte Werke hervorgebracht. Wahrscheinlich ist damit die Bereitschaft des Hörers, deutschsprachigen Projekten eine Chance zu geben ebenso gestiegen wie die Bereitschaft der Musiker bei ihrer Muttersprache zu bleiben. Les Mercredis sind aber gewiss nicht mit dem zu vergleichen, was man bisher kennt. Das Elektropop-Trio gehört zu jenen Bands, die man absolut gefahrlos cool finden darf. Denn wer diesen Sound nicht gut findet, der versteht es einfach nicht. Man muss nicht cool sein, um cool zu sein. Wer das nicht versteht, der lebt an der Generation Spongebob vorbei.
Die Mittwöchler (…Somit wär mindestens geklärt, weshalb die einen französischen Namen haben) wollen aber allem Anschein nach nicht nur sorglos verquer und schräg sein. Denn dazu haben ihre Songs zu viele Hintergedanken und eine oft rätselhafte Bildersprache. Die Interpretationsmöglichkeiten der kryptischen Metaphern sei aber dem Einzelnen überlassen. Vorgetragen werden die merkwürdigen Texte mit einer „ich rauche und rocke“ - Stimme, die sich zu sehr bemüht verbraucht und dreckig klingen zu wollen. Die Musik hat einen eher rauen, rockig-punkigen Charakter, der von elektronischen Effekten oft und unpassend zerstückelt wird. Im einen oder anderen Track harmonieren die Elektronic-Klänge einigermassen gut mit dem Rest (Sekundenschlaf), meist wirken sie aber überflüssig.
Eigentlich haben Les Mercredis etwas, was ich sehr mag. Eine bescheidene Destruktivität. Dieses eher leise und intime Element entfaltet sich aber nur selten und wird meistens übertönt. Viele Songs haben etwas zu viel und etwas zu wenig. Fast alle Tracks haben Potential, welches nicht voll ausgeschöpft wird, dafür werden sie aber mit allerlei wirkungslosen Kleinigkeiten bepackt.
„Lächeln Kostet Extra“ hinterlässt einen gespaltenen Eindruck. Einerseits trifft man mehr als nur einmal eine starke halbe Minute an, andererseits gibt es zu vieles, was nicht richtig passen will. Im Gesamten hätte man sich gewünscht, dass Les Mercredis mit ihren guten Ideen sorgfältiger umgehen. Starke Songs wie „Sekundenschlaf“ und „Dachgeschichten“ begründen jedenfalls Hoffnung und Vorfreude auf weitere Taten.


Seit 10. Januar 2006 im Handel.

Anspieltipps: Dachgeschichten; zweiter Hidden Track; Sekundenschlaf
Trackliste: 1) Mit Mir Unter; 2) Helden Vom Vortag; 3) Will Nicht; 4) Das Letzte Deiner Art; 5) Gedankenfeindbild; 6) Sekundenschlaf; 7) Morgen Danach; 8) Mindestens Haltbar; 9) Dachgeschichten; 10) Besser Nicht; 11) Nichts Ist 12) Zeugenstand; 13) Sowas Von Egal; 14) Die Idee + hidden Track + noch n hidden Track
similar artists: Virginia Jetzt, Tocotronic, Olli Schulz & der Hund Marie, Tokio Hotel (keine Angst... war nur ein Scherz) und irgendwie nur manchmal und nur ein bisschen wie Wir Sind Helden oder Echt
 
> Hören > Kaufen > Offizielle Webseite > Label

Bio:
2002 gründen Thomas Wied (Gesang & Gitarre) und Marco Petracca  (Elektronik & Gesang) in Siegen/D die Formation „Les Mercredis“. Erklärtes Ziel: Deutscher Elektropop mit Störungen. Im Sommer selben Jahres treten sie zusammen mit Drummer Marco Bussi und dem früheren Metal-Bassisten Sascha Disselbrede zum ersten Mal auf. Die neuen Jungs machen den Sound der Mercredis ein bisschen rockiger und echter. Auf den Höhenflug im nächsten Jahr mit Konzerten, der Chance auf einen Plattenvertrag und Studioaufnahmen ihrer ersten Single „Mindestens Haltbar“ folgen einige Rückschläge. Viele Termine werden abgesagt, Probleme bei Studioaufnahmen und schliesslich persönliche Krisen, die zum Abgang von Marc Bussi führen.
2004 könnte für Les Mercredis das Ende sein. Sie fassen aber neuen Mut, greifen ihre Idee vom deutschen Elektropop mit Störungen neu auf und erleben in der folgenden Zeit ihre bis anhin kreativste Phase, aus der ihr Debüt „Lächeln Kostet Extra“ resultiert.

Les Mercredis
Diskographie:
> Lächeln Kostet Extra (2006)


» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >