Madonna - Confessions On A Dancefloor (2005) |
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| von Michael Rothen am Dienstag, 22. November 2005 in Neuerscheinungen | |
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Genre: Dance-Pop Label: Warner Bros. Records Inc. CH-Vertrieb: Warner Music Unsere Wertung: ![]() "Sie hat einen Dance-Heiligenschein über ihrem Haupt!" (Stuart Price)
Vorab gleich dies: Auf vorliegendem Tonträger wird die klassische Dance-Music definitiv nicht für die heutige Zeit neu erfunden, auch wenn dies der Label-Brief glauben machen will und zwar bereits im ersten Satz. Meine Einschätzung ist das, und diese soll die vorliegende Leistung oder gar das Lebenswerk Madonnas in keinster Weise schmälern; im Gegenteil. Bereits nach erstmaligem Genuss (ja, das ist es) des neusten Werks "Confessions On A Dancefloor" wird offensichtlich, dass hier eine ausgewachsene Meisterin - Frau Madonna - sowie ein enorm versierter Soundtüftler/Produzent - Stuart Price - in sich ergänzender Art und Weise gemeinsame Sache machen. Oder ist es gemeinhin üblich, dass nach erstem Durchlauf grad' mindestens vier der zwölf Songs schlicht nicht (nie?) mehr aus den Hirnwindungen zu kriegen sind ("Hung Up", "Sorry", "I Love New York" und "Push")? So was wie irgendwie schon gehört aber doch nicht und trotzdem sofort mitsummend... Na ihr wisst schon. Passiert mir eher selten, vielleicht zu selten. Nun gut, nach diesem reibungslosen Erstdurchlauf happert's dann doch etwas mehr beim erneuten Durchhören. Ja, ich meine, es findet sich da auch Füllmaterial zwischen den vorgenannten Goldstückchen - wobei das "durchgehend" vom Einführungstext seine musikalische Umsetzung findet: Keine Pausen, kein Verschnaufen zwischen den einzelnen Songs, ein musikalisch zusammenhängender Guss. Aber wie angetönt, der Guss bietet auch fad-fiese Geschmacksvariationen. Einerseits schiesst mir zeitweise der Name Kylie M. durch den Kopf und das muss ja nicht sein; nicht bei Madonna - der Madonna. Ein Ligawechsel fast schon, seufz! Und andererseits unterhalten mich die zu gut verständlichen Texte relativ auf tiefem Niveau; also herzlich wenig. Klar, eine Danceplatte hat nicht wirklich den Anspruch Lyrik zu kredenzen, aber etwas mehr als der untere Durchschnitt wäre allemal drin' und sicherlich im Bereich des Möglichen gewesen. Zur Versöhnung sei unterstrichen: Die guten Tracks sind so einzigartig gut, wie selten welche und die mässigeren gleichzeitig noch immer überdurchschnittlich! Nennen wir es beim Namen: Madonna, a class of it's own! Seit 11. November 2005 im Handel. Anspieltipps: Sorry, I Love New York Trackliste: 1) Hung Up; 2) Get Together; 3) Sorry; 4) Future Lovers; 5) I Love New York; 6) Let It Will Be; 7) Forbidden Love; 8.) Jump; 9.) How High; 10.) Isaac; 11.) Push; 12.) Like It Or Not similar artists: es kann nur die Eine geben (merkt euch das Kylie, Britney, Christina...) > Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb Bio: Louise Veronica Ciccone (bürgerlicher Name Madonnas) wird am 16. August 1958 in Rochester (Michigan) geboren. Als Kind lernt sie Piano und Ballet. Nach erfolgreichem High School- Abschluss absolviert sie eine Tanzausbildung an der University of Michigan und zieht nach New York. 1979 geht sie mit der Tanzgruppe von Patrick Hernandez ("Born To Be Alive") in Europa auf Tour. Der erhoffte Karierreschritt bleibt jedoch aus und so verlegt sie ihr Betätigungsfeld - mit der festen Erfolgsabsicht - ins Musikbusiness; vorerst als Schlagzeugerin bei The Breakfast Band. Kurze Zeit vor Auflösung der Frühstücksband wechselt Madonna von der Schiessbude ans Mikrophon. Im Weiteren folgt eine Rolle im Softpornofilm "A Certain Sacrifice". Doch endlich in 1983 erbarmt sich Sire Records (Sublabel von Warner Bros. Records) und veröffentlicht für gerade mal $ 5'000.-- Madonnas erste Single "Everybody", die sich daraufhin fantastische 250'000 mal verkauft und schliesslich Platz drei der Dance- Charts erreicht. Im selben Jahr wird das Debut "Madonna" nachgeschoben. Der unaufhaltsame Aufstieg zum Weltstar nimmt seinen uns wohl bekannten Lauf. Die Ausflüge in die Kinowelt wollen Madonna jedoch nicht so recht gelingen. Einzig der Erfolg von "Evita" wird der Grande Dame des Dance und Pop seitens der Kritiker als veritable Schauspielleistung attestiert. Seit 1992 amtiert Madonna zusätzlich in der Funktion der Label-Chefin (Maverick Recordings), wo sie u.a. die Alben der Deftones sowie von Alanis Morissette veröffentlicht. Unterdessen ist Madonna eine gestandene, reife Frau - Mutter zweier Kinder - und schreibt auch Kinderbücher! Mit "Confessions On A Dancefloor" erbringt Madonna aktuell den offensichtlichen Beweis, dass sie kaum gedenkt, die Dance-Pop-Krone an junge, nacheifernde Künstlerinnen wie Christina oder Britney abzugeben. Diskographie: > Confessions On A Dancefloor (2005) > American Life (2003) > GHV2 - Greatest Hits Volume 2 (2001) > Music (2000) > Ray Of Light (1998) > Evita (Soundtrack) (1996) > Something To Remember (1995) > Bedtime Stories (1994) > Erotica (1992) > The Immaculate Collection (1990) > Like A Prayer (1989) > You Can Dance (1987) > Who's That Girl (Soundtrack) (1987) > True Blue (1986) > Like A Virgin (1984) > Madonna (1983)
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