News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
8.3
Autechre – Exai
Kate Nash – Girl Talk
Josh Ritter – The Beasts in It's Tracks
Still Corners – Strange Pleasures

15.3
Steve Mason (The Beta Band) – Monkey Minds in the Devil’s Time
The Mary Onettes – Hit the Waves
Stornoway – Tales of Terra Firma
Devendra Banhart - Mala
alles lesen

Mina Tindle - Taranta

Drucken E-Mail
von Paul Klur am Donnerstag, 17. Mai 2012 in Neuerscheinungen   

Genre: Folkpop  |  Label: Believe (Indigo)   |  Unsere Wertung: 6.0/10

TarantaFrühlingsgefühle 
Sollte Carla Bruni nach dem jüngsten Knick in der politischen Karriere ihres Mannes tatsächlich ein Comeback in ihrem ursprünglichen Beruf wagen, so hat sie in Mina Tindle einen starken Gegenpol gefunden. Die frühlingshafte Frische und kindliche Verspieltheit im ersten Soloalbum der „Limes“-Sängerin Pauline De Lassus ist ein echtes Gegenstück zur eisigen Eleganz französischer Chansons. 

„It´s springtime, the wind sighs“ ist der erste Satz, der auf „Taranta“ gesungen wird, und er umreisst die Stimmung der folgenden vierzehn Stücke absolut präzise. Tatsächlich wird der Frühling hier sicher nicht zum letzten Mal erwähnt. Ferner erinnert Vieles an die vermeintlich infantile Leichtigkeit, die man von Cat Power oder Joanna Newsoms „Milk-Eyed Mender“ kennt: Da gibt es dieses unverwechselbar eigen akzentuiertes Englisch, kein wirklicher Akzent, vielmehr eine besondere Betonung. Dazu kommt ein für ein klassisches Songwriter-Album ungewöhnlich in den Vordergrund gehobenes Rhythmusverständnis, nachzuhören in „Sister“, und auch grosse Spannungsbögen in kurzen Songs, wie beim hübschen Crescendo von „Henry“, das übrigens auch nicht ohne mehrmalige Nennung der besungenen Jahreszeit auskommt. 

Und doch haben schon viele dieses Debüt mit einem Bruni-Vergleich zu beschreiben versucht, musikalische Ähnlichkeiten zur kühlen Chanteuse gibt es aber nur ab und zu, vor allem in den zauberhaften französischen Stücken „Pan“ und „Demain“. Selbst abgesehen davon, dass man in dieser wunderbaren Sprache singend eigentlich sowieso nichts falsch machen kann, sind diese introvertierteren Stücke filigrane Höhepunkte der Platte. „Taranta“ ist ein angenehmes und irgendwie niedliches Album, ein netter Soundtrack für die ersten warmen Tage des Jahres. Für die nächsten Soloversuche wünscht man sich nur einen höheren Anteil an französischen Songs, denn die gelingen hier besonders hübsch, und etwas mehr Abwechslung was Melodiebögen und Instrumentierung angeht, sodass sich die Stücke mehr voneinander abheben würden. 

 Seit 27. April 2012 im Handel. 


Anspieltipps:

> Pan
> Henry



Diskographie: 
> Taranta (2012)



Ähnliche Künstler:
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >