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Pornolé - Manhole Maniacs

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von Michael Messerli am Mittwoch, 11. Februar 2009 in Neuerscheinungen   

Genre: Glamrock, Stoner Punk  |  Label: Subversiv Records (Irascible)  |  Unsere Wertung: 3.5/10

Manhole ManiacsWenn die Kacke nicht dampfen will
Live ist das ganz lustig. Mit der Turbojugend im Publikum, zeigen Pornolé der Geschmackspolizei den Mittelfinger. Doch was in echt recht unterhaltsam ist, klingt auf Platte leider zu stumpf.

Klar. Einige flüchten bereits vorher, bei Songtiteln wie „Frozen Penis“ oder „Peifer Stimpel“. Wer das ernst nimmt, ist natürlich selber schuld. Für dass sie sich aber Pseudonyme wie u.a. Chuck Fuck oder Lord Latex zugelegt haben, sind sie dann doch zu harmlos. Da wird zuwenig gerotzt und gespuckt, die Kacke dampft nicht richtig. Technisch sind Pornolé sicherlich einwandfrei bestückt. Die Referenzen sind jedoch so offensichtlich, dass man die Eigenständigkeit vermisst. Der Sound sowie die dumpfe Produktion erinnern stark an Kyuss, die Aussenwirkung an Turbonegro minus Schminke und das Testosteron an Black Sabbath oder Danko Jones. In „El Chupacabra“ werden dann sogar fast noch die Queens of the Stone Age zitiert. Das passt dann irgendwie auch nicht unbedingt zusammen, auch wenn es auf der Bühne durchaus einen gewissen Reiz hat. Die heisse Luft, welche plakativ und mit offener Absicht verpufft wird, riecht nur im Club nach Bier und Schweiss. Es wäre Pornolé also zu wünschen, dass sie auch ohne fremde Hilfe einen hoch kriegen würden – um es einmal in ihrer eigenen Bildsprache auf den Punkt zu bringen.

Seit 7. November 2008 im Handel.

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb
Pornolé
Anspieltipps:
> Unholy Day
> Peifer Stimpel

Diskographie:
> Manhole Maniacs (2008)

Ähnliche Künstler:
> Turbonegro
> Kyuss
> Black Sabbath
> Danko Jones
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