News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Ryan Adams & The Cardinals – Jacksonville City Nights (2005)

Drucken E-Mail
von Magdalena Oehen am Freitag, 11. November 2005 in Neuerscheinungen   
Genre: Country
Label: Lost Highway
CH-Vertrieb: Universal Music
Unsere Wertung: Ryan Adams & The Cardinals – Jacksonville City Nights (2005)

Auf dem Weg zum grossen Erfolg
Ryan Adams & The Cardinals – Jacksonville City Nights (2005) Mit „Jacksonville City Nights“ ist das zweite der drei für dieses Jahr angekündigten Ryan Adams Alben veröffentlicht worden. Darauf ist Country zu hören, wie er leibt und lebt.

Ob sich Ryan Adams um einen Award in Sachen “produktivster Künstler” bemüht, sei dahin gestellt. Fakt ist, dass es sich mit „Jacksonville City Nights“ bereits um das siebte Album innerhalb von fünf Jahren und das zweite in diesem Jahr handelt. Doch rechtfertigt die Quantität tatsächlich die Qualität? Ich bin da vorsichtshalber mal skeptisch.
„Jacksonville City Nights“ beginnt mit einem richtigen Countryknüller: wie der Titel „A Kiss Before I Go“ schon impliziert, an der Schwelle zu kitschig mit viel Slide-Gitarre und sehr, sehr emotionalem Gesang. Richtig gut wird’s aber erst mit „Hard Way To Fall“ und „Dear John“, dem wunderbar gefälligen und harmonischen Duett mit Everybody’s Darling Norah Jones. Auffallend ist, dass Ryan Adams wie schon auf „Cold Roses“ mit Balladen weit besser zurechtzukommen scheint als mit up-tempo Songs. „Silver Bullets“ ist lyrisch und musikalisch wirklich berührend, während Songs wie „Peaceful Valley“ und vor allem „My Heart Is Broken“ mit ihrem Redneck-Volksfest-Geheule die Schmerzensgrenze hart touchieren. Bitte nicht falsch verstehen, es liegt alles innerhalb des Tolerierbaren; fühlt man sich in dieser bestimmten Country-Laune, wird man sich selber sehr bald beim Mitwippen ertappen. Gut gelungen ist auch der Coversong „Always On My Mind“, womit sich Ryan Adams in dieselben Gefilde begibt wie vor ihm schon Grössen wie Elvis Presley und Willie Nelson. In diesem Fall wird der Mut belohnt, Ryan Adams’ Version des Klassikers ist schlicht und doch unverkennbar Country mit Slide-Gitarre und wunderbarem Harmoniegesang.
Obwohl einzelne Songs im Gesamtbild des Albums etwas abfallen, empfinde ich „Jacksonville City Nights“ doch als Gesamtwerk gesehen als eine gelungene Nachfolge zu „Cold Roses“. Mit seiner Gefälligkeit und beizeiten Einfachheit ist „Jacksonville City Nights“ aber klar massentauglicher als „Cold Roses“ und wird Ryan Adams vielleicht endlich den wohlverdienten kommerziellen Erfolg bescheren.


Seit 27. September 2005 im Handel.

Anspieltipps: Hard Way To Fall; Dear John
Trackliste: 1) A Kiss Before I Go; 2) The End; 3) Hard Way To Fall; 4) Dear John; 5) The Hardest Part; 6) Games; 7) Silver Bullets; 8) Peaceful Valley; 9) September; 10) My Heart Is Broken; 11) Trains; 12) Pa; 13) Withering Heights; 14) Don’t Fail Me Now; 15) Always On My Mind (Bonus Track)
similar artists: Whiskeytown, Wilco

> Hören und Kaufen
> Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Geboren 1974 in Jacksonville kam Ryan Adams schon von klein auf mit Country in Berührung. Mit 15 Jahren begann er sich für Punk zu interessieren und gründete seine erste Band The Patty Duke Syndrome. Um ein grösseres Publikum zu erreichen zog die Band nach Raleigh, wo Ryan Adams bald klar wurde, dass er sich von hartem Punkrock abwenden und seine Vorliebe für Country und melodiösen Pop in seine Musik einfliessen lassen möchte. So gründete er 1994 Whiskeytown, die mit ihrem Debüt "Faithless Streets" (1996) grossen Anklang fanden. Trotz Plattenvertrag bei einem Major Label kamen Whiskeytown aufgrund von zwischenmenschlichen Problemen nicht über zwei Alben heraus und Ryan Adams beschloss, auf Solopfaden weiterzugehen. Sein Solodebüt "Heartbreaker" (2000), aufgenommen mit der Hilfe von Gillian Welch und David Rawlings, gefiel Kritikern und Publikum und verschaffte ihm einen Vertrag beim Americana-Label Lost Highways. Es folgten mehrere Alben und Kollaborationen mit solch namhaften Künstlern wie Emmylou Harris und Lucinda Williams, die Ryan Adams' Ruf als grossartiger Singer/Songwriter festigten. 2005 erscheint mit „Jacksonville City Nights“ die zweite Veröffentlichung dieses Jahres, nach dem Doppelalbum „Cold Roses“.

Ryan Adams & The Cardinals – Jacksonville City Nights (2005)
Diskographie:
> Heartbreaker (2000)
> Gold (2001)
> Demolition (2002)
> Rock’n’Roll (2003)
> Love Is Hell (2004)
> Cold Roses (2005)
> Jacksonville City Nights (2005)



» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >