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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
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Shout Out Louds – Howl Howl Gaff Gaff (2006)

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von Philipp Gautschi am Freitag, 3. März 2006 in Neuerscheinungen   
Genre: Indiefolkpop
Label: Bud Fox Recordings
CH-Vertrieb: EMI Music
Unsere Wertung:Shout Out Louds – Howl Howl Gaff Gaff (2006)

Eierbrötchen
Shout Out Louds – Howl Howl Gaff Gaff (2006)So loud shouten die Shout Out Louds dann doch nicht out, ist auch nicht nötig, die meist niedlichen Liedchen stimmen auch ohne sie laut hören zu müssen.

’We don’t even listen to them anymore’, tun wir natürlich nicht, sondern summen (ja singen teilweise gar) die Melodien dieser fünf fröhlich-freundlichen Schweden mit und staunen, dass dieses im Grundbauplan einfach gestrickte Musikantentum nicht verleiden will. Die Melodien sind eingängig wie Wattestäbchen und schwirren täglich und ganztags irgendwo im Parietallappen umher und zwingen einen somit beinahe, die Platte ein weiteres und noch ein weiters Mal abzuspielen. Richtig liebe Musik, ja gar niedlich. Musik die Eltern zusammen mit ihren Neugeborenen Frischlingen anhören sollten. Ein Familiensommersonntagsspaziergang mit Blumen in der Nase und einem Eierbrötchen am Schuh. Die Platte verpasst die Saison ein wenig, erscheint etwas zu früh, von Sommer kann man momentan nur lügend sprechen, vielleicht Ejaculatio praecox aber sie klingt wahrscheinlich schon im rasant nahenden Frühling passender, ausserdem protzen schwedische Sommer bekanntlich nicht mit Sonnenbränden. Und die Eierbrötchensaison beginnt auch erst in ein paar Wochen. Jedenfalls liess sie mich die kleinen Problemchen des Alltags (den Feinstaub, die Vogelgrippe und den Bärtigen) verdrängen oder belächeln, indem sie mir täglich gemütliche Ruhe, kindliche Lebensfreude und übermässigen Optimismus durch die Boxen jagte. Das Keyboard klimpert (des Öfteren eingestellt auf Glocken- oder Xylophongeräusche) liebliche, scheue Spielereien über die teils klagend gesungenen Melodien, während die Gitarre über den soliden Bass- und Schlagzeugteppich säuselt. Ab und zu flöteln einige Flöten oder geigeln einige Geigen ins Geschehen und sorgen wiederum für gemütliche Gemütlichkeit. Gerockt wird selten und wenn, dann auf eine ganz eigene, zurückhaltend-niedliche Art und Weise. Nur nicht zu laut werden, nicht zu loud outshouten, aber trotzdem ab und zu ’’hurry up let’s go’’. Zusammengefasst ein Heidenspass für jung und alt, welcher allzu anspruchsvollen Musikhörern vielleicht zu einfach klingt oder zu süsslich schmeckt, Herrn und Frau Otto bzw. Anna Alternativverbraucher mit Hang zur Freundlichkeit jedoch in hohem Masse begeistern wird.


Seit 27. Januar 2006 im Handel

Anspieltipps: The Comeback; Oh, Sweetheart; Go Sadness; Please Please Please; 100°; Hurry Up Let’s Go
Trackliste: 1) The Comeback; 2) Very Loud; 3) Oh, Sweetheart; 4) A Track And A Train; 5) Go Sadness; 6) Please Please Please; 7) 100°; 8) There’s Nothing; 9) Hurry Up Let’s Go; 10) Shut Your Eyes; 11) Seagull
Similar artists: Caesars, Sugarplum fairy, The Magic Numbers, Oasis, Bright Eyes

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Die vier Schweden Adam (voc., git.), Carl (git.), Ted (bass) und Eric (dr.) sowie die Schwedin Bebban (key.) lernten sich an einer Kunstakademie (ach wie klischeehaft...) kennen und haben den Medien zufolge bis zur Bandgründung anno 2001 in Stockholm noch keinen einzigen Song geschrieben. Glücklicherweise wurden sie von Schwedens bedeutendstem Produzenten Ronald Bood (Mando Diao, Sugarplum Fairy) unter die Fittiche genommen und konnten bis zum heutigen Zeitpunkt bereits beachtliche, ja überwältigende Erfolge in den USA verbuchen, dank denen sie auch zum grossen Deal mit Capitol kamen.

Shout Out Louds
Diskographie:     
> 100° Ep (2003)
> Howl Howl Gaff gaff (2005)


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