News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Teitur - Let the Dog Drive Home

Drucken E-Mail
von Michael Messerli am Freitag, 4. Februar 2011 in Neuerscheinungen   

Genre: Pop, Singer/Songwriter  |  Label: Arlo & Betty (Phonag)  |  Unsere Wertung: 4.5/10

Let the Dog Drive HomeDen Hund an der Leine gelassen
Sind schon wieder Feiertage? Teitur Lassen hat ein paar Songs aufgenommen, die gut in Weihnachtsliebesfilme passen würden. Ein paar andere Songs sind dafür ganz okay.

Der Mann hat Nerven: Sein neues Album mit einem Schmachtfetzen wie „Feel Good“ zu beginnen. Irgendwo konnte man lesen, dass Teitur einen Song für ein Duett mit TinkaBelle und Seal geschrieben hat. Da löst sich die böse Zunge schon fast von selber, aber „God, I Have So Many Things to Tell You“ bietet noch gerade so die Friedenspfeife an. Jedenfalls für alle, die ihn dafür nicht gleich des musikalischen Missionierens verdächtigen. Manchmal singt der Färinger zu hoch, zu weinerlich, zu nervig. Schade ist das, weil er immer wieder andeutet, dass er unter anderem auch ein begabter Songwriter wäre – und nicht primär der nächste Abspannmelodienlieferant. Vor allem dann, wenn er die Songs nicht überlädt. „Betty Hedges“ macht das nicht schlecht, „You Never Leave LA“ kommt Ron Sexsmith am nächsten und „Stormy Weather“ findet Stimmung und Atmosphäre da, wo die Stimme von Teitur für einmal in der nötigen Schönheit aufgeht. Der beschwingte Titeltrack macht sogar ein bisschen Spass. Fast hätte er uns also.

Aber dann wieder mit Geigen und allem möglichen Kitsch zurück in die gepflegte Langeweile. Und immer noch dieses niedlich-lieblose Cover. Niedlich ist zuweilen auch „Let the Dog Drive Home“. Beinahe selbstironisch schliesst es mit dem wohl besten Moment: „All I Remember from Last Night Is You“. Hier funktioniert der ganze Pomp plötzlich doch noch. Es ist also beileibe nicht alles schlecht auf diesem schlecht verpackten Album. Gleichwohl muss man sich Sorgen machen, dass bald das einzig spektakuläre am Songwriter Teitur die Tatsache ist, dass er von den Färöer Inseln stammt. Und weil diese Anmerkung ja nun auch schon reichlich abgenutzt ist, hilft ihm das nicht mehr lange weiter. In dieser Form ist seine Musik leider vorwiegend ein Streichelzoo für liegengebliebene Gefühle, die man so auch gratis aus dem Hitparadenradio haben kann.

Seit  28. Januar 2011 im Handel.

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > CH-Vertrieb

Anspieltipps:

> God, I Have So Many Things to Tell You
> Stormy Weather
> All I Remember From Last Night Is You

Diskographie:
> Poetry & Aeroplanes (2003)
> Stay Under the Stars (2006)
> Káta Hornið (2007)
> The Singer (2008)
> Let the Dog Drive Home (2011)

Ähnliche Künstler:

> Ron Sexsmith
> Keane
> Damien Rice
> John Mayer
> Rufus Wainwright
> Aimee Mann
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >