News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Paul Klur
Paul Klur







MONO
Holy Ground: NYC Live
The Antlers
Cold War EP
Omega Massif/Mount Logan
Split
Shearwater
The Golden Archipelago
The Hirsch Effekt
Holon : Hiberno

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
14.2
Islands - A Sleep & a Forgetting
Field Music – Plumb
Shearwater – Animal Joy
Mouse on Mars – Parastrophics
Hellsongs – Long Live Lounge
Mount Washington - s/t
alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

The Decemberists - The Hazards of Love

Drucken E-Mail
von Michael Messerli am Montag, 6. April 2009 in Neuerscheinungen   

Genre: Indie, Folk  |  Label: Capitol Records (Musikvertrieb)  |  Unsere Wertung: 7.0/10

The Hazards of Love
"And the wanting comes in waves"
Colin Meloy erzählt keine modernen Märchen. Er taucht ein ins England des 16. Jahrhunderts und bringt uns den Tod etwas näher.

„The Hazards of Love“ ist ein Werk, ein Stück mit klar umrissenen Rollen. Colin Meloy singt den William, Becky Stark die Margaret und Shara Worden die Waldkönigin. Das neueste Drama der Decemberists aus Portland ist kantig, mit Riffs gespickt, welche wie entfernte Echos aus dem frühen Metal klingen. In erster Linie ist Meloy immer noch filigraner Songwriter, sind seine Musik und seine Erzählungen Folk. Aber die feine Klinge schwingt er mittlerweile genauso wie das grobe Schwert und baut damit eine Geschichte auf, die uns die Betrachtung des Todes im 16. Jahrhundert sowie die Gefahren der Liebe beschreibt. Versöhnlich ist es nicht, wie die Figur Rake seine Kinder umbringt und Margaret entführt. Aber mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Dabei variiert Meloy das Tempo, springt leichtfüssig von der einen Person zur andern und steckt kaum einmal fest. Man könnte ihm einzig vorwerfen, dass aus diesem Erzählstrang nur selten etwas heraussticht. „The Hazards of Love“ kann dafür andererseits sein Niveau stets halten. So spielt es keine Rolle, ob man nun von Margaret in „Won’t Wait for Love (Margaret in the Taiga)“, von William in „Annan Water“ oder von der Waldkönigin in „The Wanting Comes in Waves / Repaid“ in den Bann gezogen wird. Die meisten werden hier wohl an ihrem eigenen Ort fündig. Und wenn gegen Schluss die toten Kinder von Rake im Chor aus dem Nichts auftauchen und Rache nehmen, lassen die Decemberists die letzten Wellen auf ihre Figuren los und beenden mit dem absolut grossartigen „The Hazards of Love 4 (The Drowned)“ ein Album, bei dem es sich lohnt, die Augen zu schliessen und sich entführen zu lassen: „And we will lie like river stones/ Rolling only where it takes us“.

Seit  27. März 2009 im Handel.

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb
The Decemberists
Anspieltipps:
> Won’t Wait for Love (Margaret in the Taiga)
> The Wanting Comes in Waves / Repaid
> The Hazards of Love 4 (The Drowned)

Diskographie:
> Castaways and Cutouts (2002)
> Her Majesty the Decemberists (2003)
> Picaresque (2005)
> The Crane Wife (2006)
> The Hazards of Love (2009)

Ähnliche Künstler:
> The Arcade Fire
> Belle And Sebastian
> The Shins
> Death Cab For Cutie
> Modest Mouse
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >