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Eno









Christian Mikolasek

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- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
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The Dissociatives - The Dissociatives (2005) (Eleven/EMI Music)

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von Philipp Gautschi am Mittwoch, 1. Juni 2005 in Neuerscheinungen   
Die Trennenden

The Dissociatives - The Dissociatives (2005) (Eleven/EMI Music) Silverchair Frontmann Daniel Johns kehrt nach überstandener Arthritis sowie Anorexie zusammen mit Australiens Elektro-Guru Paul Mac auf die musikalische Bühne zurück. Dem Grunge wurde der Rücken gekehrt, muntere, poppig-elektronische Frühlingsliedchen stehen nun auf dem Programm. Diese sind gut, gefallen aber bestimmt nicht jedem alteingesessenen Silverchair-Fan.

Der Auftritt der Band ist ja schon mal äusserst kreativ: Die an Comic-Figuren erinnernden Männlein bzw. Karikaturen der Akteure, die im schrägen Video zu "Young Man, Old Man (You Ain't Better Than The Rest)", im Booklet sowie auf der Homepage zu betrachten sind, sehen mit ihren überdimensionierten Köpfen ziemlich lustig aus. Ausserdem passen sie zum entsprechenden Sound, der durch fröhlich-poppige Elektronik und muntere Melodien zum Frühling passt (wenn es nur nicht dauernd regnen würde). Um gerade meine persönliche Einstellung dazu wiederzugeben: Die Musik passt voll, die Stimme von Natalie Imbruglias Ehemann geht jedoch relativ rasch ordentlich auf die Eier, sie tönt schnulzig, ja gar feminin. Doch lassen wir uns davon nicht weiter stören. Man kann auch mal versuchen, über eine CD zu schreiben, ohne dem Gesang die entsprechende Aufmerksamkeit zu widmen. Denn die Musik vermag wirklich zu überzeugen, die grossteils poppigen Melodien werden dank einer anständigen Portion Elektronik verzogen, zerrissen und verfälscht, was sehr interessant und teilweise wirklich witzig tönt. Die jenseitigsten Geräusche treiben im Hintergrund ihr Unwesen, die Mixturen klingen durchdacht, schlau und sehr kreativ. Knallende Gitarren sucht man umsonst, dem Pop wurde der Vortritt gewährt. Man findet durchaus radiotaugliche Lieder wie "Forever And A Day" oder "Young Man, Old Man (You Ain't Better Than The Rest)" genauso wie instrumentelle, experimentelle Kreationen wie "Paris Circa 2007 Slash 08" - der Rock fehlt jedoch (zumindest mir). Am ehesten überzeugen die elektronischen Spielereien in "Horror With Eyeballs" und "Somewhere Down The Barrel". Im Grossen und Ganzen ein eigenwilliges, leicht verdauliches Popalbum, das trotz Säuselstimme einige ganz gute neue Ideen in die Musikwelt wirft.


Seit 2. Mai 2005 im Handel.

Anspieltipps: Paris Circa 2007 Slash 08, Somewhere Down The Barrel, Horror With Eyeballs
similar artists: sehr schwierig, hier etwas Vergleichbares zu finden...

> Hören und Kaufen > Offizielle Seite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Die Band setzt sich aus Daniel Johns und Paul Mac zusammen. Daniel sollte dem Leser bekannter sein als Kopf von Australiens bestem Rock-Export Silverchair. Paul machte sich auf der Heimatinsel einen Namen (besser gesagt ist er dort DIE Grösse) als Elektro-Pionier. Die beiden befreundeten sich bereits 1997, als Paul einige Remixes zu Silverchair machte und auch mit diesen auftrat. Sie experimentierten ein wenig, veröffentlichten anno 2000 eine EP und arbeiteten nun seit 2003 am neuen Album "The Dissociatives".

The Dissociatives - The Dissociatives (2005) (Eleven/EMI Music)
Diskographie:
> I Can't Believe It's Not Rock (2000)
> The Dissociatives


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