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The Fleshtones – Beachhead (2005)

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von Magdalena Oehen am Montag, 9. Januar 2006 in Neuerscheinungen   
Genre: Garage Rock
Label:  Yep Roc
CH-Vertrieb: Karbon Distribution
Unsere Wertung: The Fleshtones – Beachhead (2005)

Let’s Rock Rock Rock’n’Roll
The Fleshtones – Beachhead (2005) Die Fleshtones demonstrieren eindrücklich, dass auch nach 30 Jahren Rock’n’Roll die Luft nicht raus ist.

Sommer, Sonne, Strand – was will man mehr? Den Fleshtones scheint’s als Inspiration jedenfalls zu genügen. Denn obwohl die vier, tja, gestandenen Herren aus der Grossstadt New York und nicht aus dem sonnigen Kalifornien stammen, übermittelt ihr neuester Streich „Beachhead“ Surfer-Feeling pur: Simpler und absolut tanzbarer Rock, wie er aus zahlreichen anderen Nachbarsgaragen auch ertönt.
Mit konstanten 120 BPM und ohne die drei Minuten-Grenze je signifikant zu überschreiten, rocken und swingen sich die Fleshtones durch die elf Songs ihres neuen Albums. Die einfachen Gitarrenriffs, die zügigen Beats und die Mitgröl-Melodien inklusive Ooh-Ooh-Backing Vocals ergeben den perfekten Soundtrack für einen Tag am Strand. Das ist zwar ziemlich cool und manchmal fühlt man sich durchaus dazu veranlasst, das Tanzbein dazu zu schwingen, leider ist das aber auch alles total vorhersehbar. Keine überraschenden Wow-Effekte, nichts Aneckendes oder Extravagantes ist da auszumachen. Stattdessen auch nach mehrmaligem Anhören leichte Konsternation ob des nicht enden wollenden Eindrucks, diesen Song doch irgendwo schon mal gehört zu haben. Natürlich verlangt niemand von den Fleshtones den Garage Rock neu zu erfinden - erklärtes Ziel der Band ist ja schliesslich einzig und allein, die Menge zum Tanzen zu bringen. Etwas mehr Innovation würde trotzdem nicht schaden.
Völlig ausser Acht lassen sollte man die Lyrics: Sie sind genauso simpel wie die Gitarrenriffs, dazu aber leider noch um Längen stupider. Da bekommt man Sätze vorgesetzt wie: „She looks like a woman/and not like a man.“ Beeindruckend. Beim Warten auf das nächste Album – denn das kommt bestimmt – erfreuen wir uns stattdessen am simplem Rock’n’Roll-Feeling des aktuellen. Na dann: Let’s dance!


Seit 5. September 2005 im Handel.

Anspieltipps: egal – tönt doch alles sehr ähnlich
Trackliste: 1) Bigger And Better; 2) Serious; 3) Pretty Pretty Pretty; 4) You Don’t Know; 5) Do Something For Me; 6) I Want The Answer; 7) She Looks Like A Woman; 8) I Am What I Am; 9) Hit Me!; 10) Push Up Man; 11) Late September Moon
similar artists: The Lyres, The Cramps

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
1976 gegründet, erfreuen die Fleshtones aus New York die Musikbegeisterten seit dreissig Jahren mit ihrem Gemisch aus Garage Rock, Rockabilly und 60er-Jahre R’n’B. Sie selbst – das sind Peter Zaremba (Vocals/Keyboards), Keitz Streng (Gitarre), Jan Marek Pukulski (Bass), der 1992 durch Ken Fox ersetzt wurde und Bill Milhizer (Drums) – nennen ihre Musik „Super Rock“. Super muss ihr Rock tatsächlich sein, sieht man sich den beständigen Output der Band über die letzten drei Dekaden an. 2003 gelang ihnen ein Deal mit dem Indie-Label Yep Roc Records und seitdem steigt ihre Mitte der Neunziger Jahre etwas gesunkene Popularität wieder steil an. 2005 veröffentlichen die Fleshtones ihr neuestes Album „Beachhead“.


The Fleshtones – Beachhead (2005)
Diskographie:
> Roman Gods (1981)
> Hexbreaker (1983)
> New Scene (Bootleg) (1983)
> Live At Ceasar’s Palace (Bootleg) (1983)
> The World Has Changed (Bootleg) (1983)
> Speed Connection – Live In Paris ´85 (1985)
> Speed Connection II (1985)
> The Fleshtones (Bootleg) (1985)
> Fleshtones vs. Reality (1987)
> Soul Madrid (1989)
> Blast Off! (1990)
> Powerstance (1991)
> Forever Fleshtones (1993)
> Laboratory of Sound (1996)
> Hitsburg USA (1997)
> More Than Skin Deep (1998)
> Hitsburg Revisited (1999)
> Blast Off! (2001)
> Solid Gold Sound (2001)
> Blast Off! (2002)
> Hexbreaker (Bootleg) (2002)
> Roman Gods (Bootleg) (2002)
> Colossus of Destiny Master Plan (2003)
> Do You Swing? (2003)
> Beachhead (2005)



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