The Go Find – Stars On The Wall |
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| von Michael Zuckschwerdt am Donnerstag, 26. April 2007 in Neuerscheinungen | |
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Genre: Electro-Pop meets Singer/Songwriter Label: Morr Music CH-Vertrieb: Namskeio Unsere Wertung: ![]() Play It Again, Dieter„Beautiful Night“ heisst der Auftakt zum aktuellen Album der Belgier The Go Find, ein kurzer Song, getragen von den unaufdringlichen Vocals von Dieter Sermeus und warmen Orgelklängen. Diese musikalischen Bestandteile sind essenziell und begleiten den Hörer durch das ganze Album. Der zweite Song „Dictionary“ offenbart dann auch die anderen Zutaten: Dezente Electronica, subtiles Gitarrenspiel und im Hintergrund gehaltene Rhythmik, welche eher zum Entspannen als zum Tanzen einlädt. Die grosse Qualität von „Stars On The Wall“ liegt in der Ruhe und der friedlichen Atmosphäre, die es verbreitet. Die Grundstimmung ist immer ein bisschen melancholisch, ohne aber auf die Tränendrüse zu drücken. Die Songs haben Tiefgang und wirken dennoch nie schwer. Die Refrains der Band weisen allesamt Ohrwurmqualitäten auf, sind dabei aber nie kitschig und so leicht, dass man vor hartnäckigen Heimsuchungen im Alltag nicht auf der Hut sein muss. „Downtown“ lässt die Singer/Songwriter Ansprüche von Dieter besonders zur Geltung kommen: Der Song besteht nur aus Gesang, Akustik-Gitarre und Banjo und fügt sich dennoch nahtlos ins Album ein. Die letzten drei Tracks von „Stars On The Wall stecken in gewisser Hinsicht auch die Bandbreite des Albums ab: „We Don’t Wanna“ ist der schnellste Song, geprägt von einer markanten Gitarrenmelodie in der Strophe und kontrastiert von einem getragenen, fast schwebenden Refrain. Sehr schön gelungen ist auch das beschwingte Zusammenspiel von Gitarren- und Pianoklängen. Bei „Everything Is Low“ ist der Name Programm. Mit stark reduzierter Instrumentierung und spartanischer Rhythmik werden bei mir stellenweise Erinnerungen an frühe The Cure geweckt. Der Verdacht auf Anbiederung kommt dabei nicht auf, The Go Find haben definitiv ihren eigenen Sound. „Kid OK“, der letzte der elf Songs, entpuppt sich erst nach zwei Minuten als solcher. Zu Beginn erklingt bloss elektronisches Geplänkel. Die prägnant angeschlagene Akustikgitarre eröffnet schliesslich die Strophe und führt zu einem wunderschönen, von fallenden Akkordfolgen untermalten Refrain: Schön, originell und gekonnt. Für das zweite Album der Belgier gebe ich deshalb vier Stars On The Wall. Seit 30. März 2007 im Handel. Anspieltipps: Dictionary; New Year; Downtown Trackliste: 1)Beautiful Night; 2) Dictionary; 3) New Year; 4) Adrenaline; 5) Downtown; 6) Ice Cold Ice; 7) 25 Years; 8) Monday Morning; 9) We Don’t Wanna; 10) Everything Is Low; 11) Kid Ok similar artists: Death Cab For Cutie, The Whitest Boy Alive > Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb Bio: Die aus Antwerpen in Belgien stammenden The Go Find, waren live zwar immer eine Band, sind aber eigentlich das Kind von Dieter Sermeus. Das erste Album „Miami“ (2004) entstand noch in weiten Teilen auf seinem Powerbook. Tatkräftige Unterstützung erhielt er durch Arne van Petegem (aka Styrofoam), der ihm beim Produzieren der Songs unter die Arme griff. „Stars On The Wall“ (2007) erscheint wie bereits das Debüt auf dem Berliner Label Morr Music, wurde nun aber mit der ganzen Band im Studio aufgenommen. Unterstützt haben ihn Tim Coenen (drums, guitars), Nico Jacobs (guitar, synthesizers) und Joris Calluwaerts (piano, synthesizers, organ), Dies ist auch das aktuelle Line Up bei den aktuellen Konzerten der Band. Diskographie: >Miami (2004) >Stars On The Wall (2007)
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