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Eno









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[Playlist Archiv]
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19.5.
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The Kooks – Inside In / Inside Out (2006)

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von Philipp Gautschi am Freitag, 14. April 2006 in Neuerscheinungen   
Genre: Retrorock
Label: Virgin Records
CH-Vertrieb: EMI Music
Unsere Wertung:The Kooks – Inside In / Inside Out (2006)

Von wegen zwaschplig
The Kooks – Inside In / Inside Out (2006)Ich hab sie schon ’mal kurz erwähnt und hier sind sie, we proudly present: die neueste Hype-Band aus England, The Kooks. Süffig, locker-verspielt, spassig, schlau und wieder very british, aber doch nicht wirklich weltbewegend.

Man nehme ein dickes Label, vier knapp 20-jährige englische Wuschelköpfe, gebe ihnen ein paar Gitarren in die Hände, lasse deren Ideen musikalisch umsetzen und veröffentliche das Ergebnis. So einfach lässt sich zwischenzeitlich Musik produzieren bzw. Geld verdienen. Dass dabei nichts wirklich Neues entsteht, versteht sich von selbst. Es ist also einfacher, das Gehörte mit bereits Vorhandenem zu vergleichen als ein weiteres Mal das Genre hochzujubeln. Die Kooks sind nicht so frech wie Mando Diao dies bei ihrem Debüt waren, sie sind nicht so tanzbar wie We Are Scientists, nicht so perfekt und detailversessen wie die Strokes, nicht so schnulzig wie Sugarplum Fairy, nicht so eingängig wie die Arctic Monkeys und nicht so Rock’n’Roll wie The Blue Van. Trotzdem haben sie, wie all ihre Konkurrenten, Ideen und Melodien, die überzeugen. Das Album ist nicht ganz so zwaschplig (meine Schwester bezeichnet sämtliche Bands des Genres als ’Zwaschplis’, im Sinne von nervös-umherjuckender Tanzmusik) wie man sich’s von den verwandten Bands gewohnt ist. Die Gitarre spielt häufig akustisch, entsprechend ruhig und friedlich fallen die Melodien aus („Ooh La“, „She Moves In Her Own Way“), was dann beinahe an Jack Johnson erinnern kann, jedoch keinesfalls stört. ’Amseesitzengrillierenundkiffen’-Atmosphäre entsteht. Diese wird unterstützt durch die Tatsache, dass die Band ab und zu dem Reggae verwandte Beats spielt, was dann in Kombination mit den Stromgitarren beinahe (zum Glück nicht ganz) zu Ska führt, dessen Hektik wird jedoch gekonnt vermieden. Das klingt jetzt beinahe nach lahmer Rumhänger-Musik, stimmt so aber nicht ganz, denn auch die Kooks können rocken („See The World“, „You Don’t Love Me“, „If Only“) und hier verdienen sie sich die gute Bewertung. Die Stücke riechen nach Rock’n’Roll, die Soli fliessen wie kühles Eichhof Lager und die Melodien kleben im Gehörgang fest. Diese Vielfalt, der gekonnte Stil- und Tempomix sowie die eingängigen Melodien versprechen doch einiges für die Zukunft dieser Band. (Ausserdem hab’ ich mich schampar gefreut über die Anspielung auf Art Brut bzw. Eddie Argos „Rusted Gun Of Milan“ in Stück Nummer 4: „Eddie’s Gun“.) 


Seit 14. April 2006 im Handel.

Anspieltipps: See The World, Ooh La, Matchbox, If Only
Trackliste: 1) Seaside; 2) See The World; 3) Sofa Song; 4) Eddie’s Gun; 5) Ooh La; 6) You Don’t Love Me; 7) She Moves In Her Own Way; 8) Matchbox; 9) Naïve; 10) I Want You; 11) If Only; 12) Jackie Big Tits; 13) Time Awaits; 14) Got No Love
similar artists: Sugarplum Fairy, Hot Hot Heat, The Strokes, Shout Out Louds, Mando Diao, The Kinks

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
So schnell kann’s gehen: Da spielen Luke Pritchard (voc., git.), Hugh Harris (git.), Max Rafferty (ba.) und Paul Garred (dr.) ganze drei Monate gemeinsam in ’ner Band und schon klopft Virgin an die Türe. Die knapp 20-jährigen Burschen aus Brighton lernten sich 2003 kennen und hatten Lust, gemeinsam ein wenig Musik zu spielen. Wie es sich als Band so gehört wollten sie, nachdem genügend Songs entstanden waren, diese vor Publikum präsentieren. Man schickte deswegen ein Demotape an einen vermeintlichen Booker, welcher sich später dann als Musikmanager zu erkennen gab und sofort bei verschiedenen Plattenfirmen anlief. Virgin griff gerne zu. Natürlich war das Staunen vorerst gross, schliesslich spielte die Band erst seit drei Monaten gemeinsam. Unsicherheit machte sich breit. Die Chance war jedoch zu verlockend und man unterschrieb. Dank lockeren Vertragsbedingungen ging die Band vorerst auf Tour durchs Königreich, um dann 2005 am hier erläuterten Tonträger zu arbeiten. Die Zukunft verspricht Grosses.

thekooks
Diskographie:
> Inside In / Inside Out (2006)


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