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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
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The Magic Numbers – The Magic Numbers (2005) (Heavenly/EMI Music)

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von Philipp Gautschi am Dienstag, 30. August 2005 in Neuerscheinungen   
The Magic Numbers – The Magic Numbers (2005) (Heavenly/EMI Music)

Die Hippies haben überlebt!

The Magic Numbers – The Magic Numbers (2005) (Heavenly/EMI Music) Das Booklet hat mich beim ersten Hinsehen zwar leicht schockiert, da vor lauter Haaren und Bärten die Musizierenden kaum zu erkennen sind, trotzdem gefällt die glücksüberflutete Hippiemusik der beiden englischen Geschwisterpaare.

Man sollte sich eigentlich nicht lustig machen über Äusserlichkeiten, doch der perfekte Kelly Family-Look dieser Band zwingt in Zeiten, in denen Körperrasur ins Extreme getrieben und Brustbehaarung als eklig verpönt wird, wohl jeden Normalsterblichen zur einen oder anderen nicht ganz ernst gemeinten Bemerkung. Zugegebenermassen kann Musik wie sie die Magic Numbers spielen unmöglich von tätowierten, gepiercten Glatzköpfen in Kampfstiefeln gespielt werden. Ohne üppige Haarpracht die 70er Jahre versuchsweise wieder aufleben zu lassen, kommt schliesslich Landesverrat gleich. Da nimmt man’s locker in Kauf, dass sich die eine oder andere Strähne, teilweise sogar der Bart, im Saiteninstrument verfängt. Da geben wir uns lieber die Hände, geniessen die Schönheit der Natur, zelebrieren die freie Liebe und reiten auf Regenbogen ins Ungewisse, während die Magic Numbers den ganzen Trip an vorderster Front musikalisch unterstützen. Aber eben das, diese Ruhe, die Friedlichkeit, das Glück, die Unbeschwertheit sowie Gedankenlosigkeit der 70er, welche diese Musik ausstrahlt, gefällt sehr. Weit und breit keine Parolen, kein Hass, keine Aggression, nur Liebe und Schokostreusel. Wunderschöne, balladeske Liedchen, sehr oft zweistimmig von den Jungs und Mädels gesungen, ohne scharfe Ecken und Kanten, begleitet von akustischer Gitarre, Piano, Banjo, Streichern und ganz feinem Schlagzeug. Wäre die Welt im Gleichgewicht und der Mensch vernünftig, würde es nur solche Musik geben - was dann leider etwas langweilig würde, man kann ja das Glück nicht 35 Stunden am Tag mit Heugabeln fressen. Jedenfalls empfehle ich die Debütplatte dieser Band allen RomantikerInnen, Verliebten, erwachsenen Dauerkiffern, stark behaarten Kernseifenduschern, Elektromobilfahrern, Vegetariern, Naturfreunden sowie dem Rest der Welt.


Seit 29. August 2005 im Handel.

Anspieltipps: This Love; Mornings Eleven; Forever Lost; I See You, You See Me
similar artists: Mamas and Papas, Lovin Spoonful, 70er Musik

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Die Geschichte um die Band beginnt mit Romeo Stodart, dem Songwriter und Gitarristen. Geboren und aufgewachsen ist der Bursche in Trinidad. Als die Familie nach England zog, machte er Bekanntschaft mit dem Schlagzeuger Sean Gannon. Unterstützt durch ihre jeweiligen Schwestern Michele und Angela begannen sie, inspiriert durch verschiedene Songwriter (Cohen, Dylan) sowie besagten Hippiemusikanten, Musik zu spielen und  entwickelten so ihren eigenen Stil.

The Magic Numbers – The Magic Numbers (2005) (Heavenly/EMI Music)
Diskographie:
> The Magic Numbers (2005)


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