News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Paul Klur
Paul Klur







MONO
Holy Ground: NYC Live
The Antlers
Cold War EP
Omega Massif/Mount Logan
Split
Shearwater
The Golden Archipelago
The Hirsch Effekt
Holon : Hiberno

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
14.2
Islands - A Sleep & a Forgetting
Field Music – Plumb
Shearwater – Animal Joy
Mouse on Mars – Parastrophics
Hellsongs – Long Live Lounge
Mount Washington - s/t
alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

The One AM Radio - This Too Will Pass

Drucken E-Mail
von Philippe Feer am Freitag, 27. April 2007 in Neuerscheinungen   
Genre: Singer/Songwriter, Electronica
Label: Dangerbird
CH-Vertrieb: n/a
Unsere Wertung:The One AM Radio - This Too Will Pass


Der Gefahr ins Auge sehen
This Too Will PassHrishikesh Hirway als The One AM Radio entdeckt den Popsong und schenkt dem Nachtschwärmer Ruhe, dem Schlaflosen Begleitung und dem Alleinstehenden Balsam für die Seele.

Das Haus brennt friedlich in der Nacht. Die Freundin lässt den Abschiedsbrief auf dem Nachttischlein liegen. Der Sänger und Fotograf geht wie immer raus, steigt ins Auto, fährt in die Natur, betrachtet die ganze Situation und fragt sich, ob das denn vorbeigehe. ..
„I drive out night/ to see the city get bright/ because someday, I’m afraid / I’ll forget it” gibt er im letzten Stück “Where I’m headed” unverblümt zu.
Der ursprünglich aus Indien kommende Sänger und Songwriter muss die Natur lieben; er träumt und erzählt von Plätzen fernab der Zivilisation und füllt das Booklet mit wunderschönen schwarz/weiss Photographien. Im ungewohnt üppig instrumentierten und poporientierten „The Time We’ve Got“ treibt es ihn mit seiner neuen Liebe an seinen Geburtsort und begründet ihr plötzliches Verschwinden mit der Metapher „You had the city in you / Always in the way you moved were the skyline and the avenues / You had the city in you, I knew“; zugleich ertönen Streicher, seine Stimme wird vervielfacht und man kann die unüberwindbare Differenz mitfühlen. Ohne Zögern huscht er in den nächsten Song - seine feine, aber nicht zerbrechliche Stimme passt zu den leichten Beats, die zweifellos an The Postal Service erinnern. Nimmt man sich den Texten an, erkennt man einen reflektierenden, träumenden Musiker, der mit einfachen Mitteln und einer reichen Sprache seine Eindrücke wiedergibt. Dank intensivem Touren mit Daedalus, darf man dessen Bassklarinette bei „Mercury“ hören. Eine Abwechslung, die man in dieser Deutlichkeit auf den Vorgängeralben nicht entdecken durfte.  In „Cast Away“ ertönen die Worte: “Every night you dream / of the same underwater scene / where you nearly made your peace / but then the silence suddenly ceased / And placed by an unseen hand / you were brought back to the tumult of land”. Eine gescheiterte Beziehung und eine Veränderung, die mit Feingefühl und Melancholie, statt mit Trauer und Wut erklärt werden. Das leichte „The Echoing Airports“ geht ins Ohr und erzählt vom Kommen und Gehen, vom Verabschieden und Wiedersehen auf dem Flughafen, und besagt, dass der Lauf des Lebens doch ganz okay sei.
Erst spät, aber dann noch bricht in „Fires“ das Feuer sprichwörtlich aus: Bläser kündigen es an, der obligate Ahhhh-Gesang unterstützt das Züngeln der Flammen und ein vergleichbar wütendes Schlagzeug stürzt das bestehende Fundament in seine Grundmauern nieder. Die Glut erlischt und The One Am Radio stellt folgerichtig fest: “The fires have gone out / The sirens have died down / They're leaving you now / in this dark end of town.” Es bleibt also so, wie es war und darüber will er sich nicht beschweren. Das geht schon vorbei; this, too, will pass, salopp gesagt.


Seit 20. Februar 2007 im Handel.

Anspieltipps: In The Time We've Got, Cast Away, The Echoing Airports, Where I'm Headed
Trackliste: 1) The Harvest; 2) In The Time We've Got; 3) Lest I Forget; 4) Mercury; 5) Cast Away; 6) Our Fall Apart; 7) You Can Still Run; 8) Fires; 9) The Echoing Airports; 10) Coming Back; 11) Your Name; 12) A Brittle Filament; 13) Where I'm Headed
similar artists: Postal Service, Four Tet, Iron & Wine, Elliott Smith, Kings Of Convenience, Múm

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label

Bio:
Hrishikesh Hirway, geboren in Massachussets, ist Sohn indischer Immigranten. Das neue Album nahm er in Los Angeles und Mumbai auf und gelangte bei Dangerbird unter Vertrag. In Begleitung der Cellistin Jane Yakowitz spielte er die beiden Platten „The Hum Of Electric Air!“ und „A Name Writ In Water“ein , die etwas spärlicher instrumentiert sind. Ursprünglich sollte das neue Album unter seinem richtigen Namen veröffentlicht werden.   

The One AM Radio
Diskographie:
> A Cloud’s Fear of Kites: A Kite’s Fear of Heights EP (2000)
> The Hum Of Electric Air! (2002)
> A Name Writ In Water (2004)
> On The Shore Of The Wide World EP(2005)
> This Too Will Pass (2007)


» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >