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The Orb - Okie Dokie It's The Orb On Kompakt (2005)

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von Michael Rothen am Freitag, 2. Dezember 2005 in Neuerscheinungen   

Genre: Ambient, Minimal-Techno
Label: Kompakt
CH-Vertrieb: Rec Rec
Unsere Wertung: keine Wertung
Fischaquariumsmusik
The Orb - Okie Dokie It's The Orb On Kompakt (2005) Wobei ein Aquarium mehr Abwechslung bei größerem Unterhaltsaufwand bedeutet.

"Okie Dokie It's The Orb On Kompakt" bietet neben diesem völlig bescheuerten, Nebeninformation liefernden Plattentitel vor allem dies: 14 Repeat-Tasten-Tracks, gewoben aus tausenden Schichten wohliger Klänge. Ein mir sich nicht erschliessender Ear-Movie, um hier Ausdrücke zu bemühen, welche auch sauer aufstossen könnten, natürlich auch dürfen - ganz selbstverständlich. All das hier fühlt sich immer wieder ganz gut und gleichzeitig erschreckend langweilig an. Ein Wechselbad der Gefühle ohne unbedingt frisch verliebt sein zu müssen und dazu noch vollkommen unabhängig des jeweils gespielten Songs. Mal ist's der, mal der andere, nächstes mal keiner von beiden und nachher dann jener, der gerade gut oder eben völlig belanglos ist...
Das ganze Produkt erschliesst sich mir nicht, nicht grad' ansatzweise nicht. Die gesamte CD fliesst eher zäh wie ein Fondue zu später Stund', liegt dann aber doch nicht ungemein schwer im Magen. Und es sind nicht nur diese Gegensätzlichkeiten, die das ganze so schlecht fassbar machen - für mich wenigstens. Wie soll ich sagen, das Produkt berührt mich nicht, darf aber deswegen allein nicht a priori als schlecht an und für sich bewertet bleiben. Das Album hat durchaus auch einen veritablen Hit zu verzeichnen ("Lunik TM"). Macht's das besser, ist doch irgendwie vollkommen egal. Auf alle Fälle einzigartig, speziell und irgendwie dann doch nicht.


Seit 31. Oktober 2005 im Handel.

Anspieltipps: Komplikation, Lunik TM, Rolo
Trackliste: 1) Komplikation; 2) Lunik TM; 3) Ripples; 4) Captain Korma; 5) Kan Kan; 6) Rolo; 7) Beatitude; 8.) Cool Harbour; 9.) Traumvogel; 10.) Because/Before (Sibirische Musik); 11.) Tin Kan; 12.) Kompagna (Zandic Mix); 13.) Falkenbrück; 14.) Snowboy
similar artists: Aphex Twin, Underworld, Orbital

 > Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb
 
Bio:
The Orb werden schlechthin als die Ur-Väter des Rave von der Insel (UK) gehandelt. Der Londoner Dr Alex Paterson (Dr = Duncan Robert) entwickelt sich in den 80er Jahren vom Killing Joke Roadie zum ambitionierten Raver. Zusammen mit Jimmy Cauty veröffentlicht Paterson unter dem Namen The Orb (entliehen aus dem Woody Allen Film "Sleeper") 1989 das epische "A Huge Ever Growing Pulsating Brain", was das Duo mit einem Schlag bekannt macht. Kurz darauf verlässt Cauty The Orb in Richtung KLF. Paterson seinerseits baut sich indes ein Netzwerk von Musikern auf (u.a. Killing Joke - Mitglied Youth, Kristian Weston aka Thrash, Ex-Palais Schaumburg Thomas Fehlmann, Steve Hillage und Miquette Giraudy) und veröffentlicht weiter unter dem Banner The Orb. Erst 1991 erscheint mit "Adventures Beyond The Ultraworld" das eigentliche Debütalbum. Im Verlaufe der weiteren, teils verstörenden Veröffentlichungen mutieren die beiden Musiker Weston und Fehlmann zu Langzeitkollaborateuren Patersons. Beinahe mehr Aufsehen erregen The Orb zwischenzeitlich mit ihren etlichen Remixes (u.a. für Primal Scream, Depeche Mode, Erasure oder The Cranberries).
Mit den jüngsten Veröffentlichungen auf dem Kölner Label Kompakt findet das Projekt jedoch wieder zu den Ambient-House - Wurzeln zurück.

The Orb - Okie Dokie It's The Orb On Kompakt (2005)

Diskographie:
> Okie Dokie It's The Orb On Kompakt (2005)
> Orbsessions (2005)
> Bicycles & Tricycles (2004)
> Badorb.Com Bless You (2002)
> Back To Mine (2002)
> Cydonia (2001)
> U.F. Off (The Best Of The Orb) (1998)
> Obscure Trax (1997)
> Orblivion (1997)
> Orbus Terrarum (1995)
> Pomme Fritz (1994)
> Live 93 (1993)
> U.F. Orb (1992)


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