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Eno









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[Playlist Archiv]
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12.5.
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19.5.
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The Ruby Suns - The Ruby Suns

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von Rafael Werner am Freitag, 5. Januar 2007 in Neuerscheinungen   
Genre: Indiepop
Label: Cooperative Records (V2)
CH-Vertrieb: TBA
Unsere Wertung:The Ruby Suns - The Ruby Suns


Auch Smileys scheitern
The Ruby SunsDie neue Harmlosigkeit: The Ruby Suns aus Neuseeland probieren es mit gemütlichem Wolkenpop und bleiben mit Beach Boys ähnlichen Chören in passabler Erinnerung.

In einer Welt, wo die Besucherzahl einer Kindergeburtstagsfeier zur Hälfte mit Tieren bestückt ist, müssten die Ruby Suns Rockstars erster Güte sein. Nur ist es auf dieser Welt – so wie sie nun einmal ist – weniger angebracht, permanent und ausschliesslich an naive, utopische, friedliche und soziale Hippienachmittage im Park zu denken. Musikalisch umgesetzt bedeutet dies, dass netter, Acapella-infizierter Frühlingsflockenpop nur dann funktioniert, wenn ihn Brian Wilson mit viel Sonne und möglichst opulent arrangiert. Wenn sich aber mehr als ein halbes Dutzend Neuseeländer darin versuchen, kommt allerhöchstens harmloser, öliger und bemüht experimenteller Popcorn-Sound dabei heraus: „Trees Like Kids“ ist ein schmusendes Intro, wohlig temperiert und verdächtig inspiriert, aber trotz allem schön und vielversprechend. „Look Out SOS!“ besitzt eine traumhafte, luftigleichte Melodie, ist aber nervtötend von Nebengeräuschen umsponnen und will damit nach mehr aussehen, als möglich ist. Mit „Function Of The Sun“ probieren die Neuseeländer per Brechstange dann jedem zu erklären, dass ihre Musik sonnig und vor allem fröhlich ist, doch wo ein guter Song entstehen könnte, brechen die Ruby Suns lieber ab und beginnen mit „It’s Hard To Let You Know“ wieder bei Null, bauen da aber wenigstens noch einen anständigen Refrain auf; der erste Regentropfen hat das feuchtfröhliche Picknick indes erreicht, die Hunde rennen unter die Büsche, aber die Gruppe musiziert fröhlich weiter und wird zu ihrer eigenen Überraschung mit steigend schlechterem Wetter immer kreativer und besser. Wieder mehr Sonnenschein gibt es auf „Birthday On Mars“ wo alle, die einmal über den dämlichen, aber passenden Songtitel hinweggesehen haben, ein futuristisch warmer Popsong erwartet.
Wer überall genau hinhört, wird das grosse Potenzial der Neuseeländer entdecken und weiss, dass wir in einigen Jahren einen mächtigeren Wurf erwarten dürfen. Vorerst machen die Ruby Suns aber vorwiegend Skizzen und harmlose Liedchen, die niedlich instrumentiert und süss gesungen sind, aber noch keine Wölkchen zerplatzen lassen.


Seit  5. Januar 2007 im Handel.

Anspieltipps:
It’s Hard To Let You Know; Criterion
Trackliste: 1) Trees Like Kids; 2) Sleep In The Garden; 3) Maasai Mara; 4) Look out SOS!; 5) Function Of The Sun; 6) It’s Hard To Let You Know; 7) Criterion; 8) Birthday On Mars; 9) Trepidation Part One; 10) Tredpidation Part Two; 11) My Ten Years On Auto-Pilot; 12) There’s Soup A The End Of The Tunnel
similar artists: The Beach Boys, The Chills, The Brunettes.

> Hören und Kaufen > MySpace > Label

Bio:

Die in Neuseeland ansässigen Ruby Suns sind eine Beach Boys und vielleicht auch Velvet Underground inspirierte Truppe um Songschreiber und Gitarrist Ryan McPhun. Amee Robinson (Keyboards, Saxophone), Mark Stebben (Bass), James Dansey (Drums), Olivia Kember (Keyboards), Harry Cundy (Trumpet), Gareth Shute (Guitar) und James Milne (Drums) sind die weiteren Mitglieder. Ihr gleichnamiges und eigenhändig produziertes Debutalbum, welches bei uns Anfang 2007 erschien, ist eine Mischung aus sonnengereiftem Wohlklang und frühlingshafter Leichtigkeit.

The Ruby Suns
Diskographie:
> The Ruby Suns (2007)


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