News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Timo Maas – Pictures (2005) (WEA/Warner Music)

Drucken E-Mail
von Tobias Imbach am Donnerstag, 28. Juli 2005 in Neuerscheinungen   
Timo Maas – Pictures (2005) (WEA/Warner Music)

Schön ungemütlich

Timo Maas – Pictures (2005) (WEA/Warner Music) Der Stern von Timo Maas steht momentan hoch am Elektro-Himmel. Mit seinem Zweitling “Pictures“ lädt er nun zum Tanz.

Maas’ erstes Album “Loud“ heimste von allen Seiten Lob ein. Nicht weiter verwunderlich, angesichts von Krachern wie “Help Me“ oder dem Hit “To Get Down“. Die Erwartungen an den Nachfolger “Pictures“ sind also dementsprechend hoch. Befanden sich auf dem clubbigen Vorgänger zwischendurch relativ heitere Momente, so findet man sich bei “Pictures“ in deutlich düstereren Gefilden wieder. Wenn es überhaupt irgendwelche Lichtpunkte gibt, dann stammen die zweifellos von flackerndem, wenig heimeligem Neonlicht.  
Im dunklen Opener “Slip In Electro Kid“ lassen schwere Streicher über zaghaftem Beat-Geplucker in das Titelstück überleiten. In jenem wird Maas von Placebo-Head Brian Molko kongenial unterstützt,  das Stück fasziniert immer wieder und verursacht in seinen besten Momenten Gänsehaut. Generell sind es die grossen Stimmen von Acts wie Kelis, Neneh Cherry oder eben Brian Molko, die auf “Pictures“ im Vordergrund stehen und den Songs mehrmalig den Funken Genialität verleihen. Brian Molko ist auch in zwei weiteren ausgezeichneten Stücken mit von der Partie, in der ungestümen Singleauskopplung “First Day“ und dem elektro-rockigen “Like Siamese“.
Vermutlich  schon früher, aber spätestens beim funkigen “4 Ur Ears“, bei dem Neo-Soul-Wuschelkopf Kelis die Vocals beisteuert, wird klar, dass sich Timo Maas mit “Pictures“ nochmals weiter von technoiden Clubsounds, wie sie auf dem Vorgänger teils noch zu finden waren, entfernt hat und mit grossen Schritten auf den Pop zusteuert.  Hingegen klingen die Titel, bei denen der Gesang eher ungewöhnlicher Art ist ("Enter My World") oder vollkommen weggelassen wurde, etwas weniger poppig. “Big Chevy“, ein geradliniger Club-Track mit düsteren Streichern und prägnanten Keys, vermittelt viel Lässigkeit und kann wie der Grossteil auf “Pictures“ überzeugen. Nur die grosse Dame des Trip-Pop, Neneh Cherry, nervt beim hitzigen, zu lange geratenen “High Drama“ doch eher mehr als sie, wie gewohnt, bezaubert.
Timo Maas ist mit seinem zweiten Longplayer ein wuchtiger Mix aus schwingenden Clubtunes, viel streicherlastiger Filmmusik, Pop, Hip Hop und Rock gelungen, der besonders aufgrund seiner stilistischen Vielfalt, den starken Melodien und charakteristischen Vocals und dem stimmigen Konzept überzeugt.


Seit 4. Juli 2005 im Handel.

Anspieltipps: Pictures, 4 Ur Ears
similar artists: Moguai

> Hören und Kaufen > Offizielle Seite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Timo Maas, ursprünglich aus Bückeburg bei Hannover, begann in den 80er Jahren aktiv mit dem DJing. Wirklicher Erfolg blieb lange aus, erst Mitte der 90er Jahre wurde er für die harte Arbeit belohnt: Maas war zwei Jahre lang Resident im “Tunnel“ in Hamburg und legte in weiteren populären Clubs auf. In musikalischer Hinsicht legte er sich vor allem auf Trance und Techno fest. Immer wieder fertigte er Remixe von mehr oder weniger unbekannten Techno-Künstlern an (eigene Stücke waren eher eine Ausnahme) und erarbeitete sich so einen guten Ruf als Remixer und DJ. Glücklicherweise, muss man rückblickend sagen, beschränkte sich Timo Maas in den folgenden Jahren nicht nur auf  Trance, sondern wurde immer vielfältiger, was ihm schliesslich auch den Durchbruch ermöglichte.
Im Sommer 2000 war sein Name dann in aller Munde. Der Remix von Azzido da Bass's “Doom’s Night“ eroberte die Clubs rund um die Welt. Nach einer Compilation mit seinen besten Remixen veröffentlichte Maas im Jahr 2002 mit “Loud“ seinen ersten Longplayer
Timo Maas gilt heute weltweit als einer der angesagtesten europäischen Techno/Electronica-Produzenten.

Diskographie:
> Music For The Maases (2000)
> Connected (2001)
> Loud (2002)
> Music For The Maases 2 (2003)
> Pictures (2005)


» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >