Tocotronic - Pure Vernunft darf niemals siegen (2005) (L'age d'or/Musikvertrieb) |
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| von Ivana Leiseder am Dienstag, 1. Februar 2005 in Neuerscheinungen | |
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In höchsten Höhen Spätestens nach zehn Jahren Schaffenszeit ist immer der Punkt gekommen, sich selbst neu zu erfinden und genau das machen Tocotronic auf ihrer neuen Platte. Die Grundrisse der Songs auf "Pure Vernunft darf niemals siegen" wurden in nur neun Tagen in einem plüschverhangenen Berlin-Kreuzberger Studiokeller aufgenommen, bevor sie dann weitere fünf Tage in konzentrierter Studioarbeit im Hamburger Soundgarden-Studio verfeinert und in Dänemark abgemischt wurden. Die Früchte der Anstrengungen sind 13 wunderschöne Pop-Perlen, die ausgeklügelten, satten Sound offenbaren. Auf dem Album finden sich hypnotische Tracks wie der Opener "Aber hier leben, nein danke", elegische Balladen wie "Ich habe Stimmen gehört" oder folkige Stücke wie "Pure Vernunft darf niemals siegen". Mit dem neuen Gitarristen Rick McPhail eröffnen sich gänzlich neue Möglichkeiten für Tocotronic, kommt doch dem Gitarrenspiel und der Interaktion der Gitarren nun vielmehr Bedeutung zu als auf den anderen Alben. Sich endgültig von früheren Punk-Ambitionen, schrammelnden Protestsongs und verzerrten Gitarrenriffs abgewendet, bieten sie nun sanfte Beats, leichte, eingängige Melodien und ausgefeilte Arrangements, die besser nicht sein könnten. Seit 17. Januar 2005 im Handel. Anspieltipps: Aber hier leben, nein danke, Mein Prinz similar artists: The Notwist, Kante, Blumfeld > Hören und Kaufen > Offizielle Seite > Label > CH-Vertrieb Bio: Sänger und Gitarrist Dirk von Lowtzow lernte 1993 an der Uni die Punk-Musiker Jan Müller (Bass) und Arne Zank (Schlagzeug) kennen und zusammen gründeten sie die Band Tocotronic. Im Februar 1995 erschien ihr erstes Album "Digital ist besser", auf das weitere Werke folgten, darunter "Wir kommen, um uns zu beschweren" (1996), das die erste Tocotronic-Platte in den Charts war. Es folgte der Höhe- und Endpunkt der ersten Phase des tocotronischen Schaffens und Tocotronic zogen sich für vier Wochen nach Frankreich ins Blackbox Studio zurück. Das Ergebnis des intensiven Nachdenkens und Aufnehmens war das Album "K.O.O.K" (1999), von dem die Bandmitglieder aufgrund ihres Interesses an elektronischer Musik eine Remixplatte veröffentlichten ("K.O.O.K. Variationen, 2000). Für die Aufnahmen gesellte sich Rick McPhail als zweiter Gitarrist zur Band. Auf das Remix-Album wurde "Tocotronic" veröffentlicht, das bisher erfolgreichste Werk der Band, und 2005 "Pure Vernunft darf niemals siegen". Diskographie:> Digital ist besser (1995) > Nach der verlorenen Zeit (1995) > Wir kommen, um uns zu beschweren (1996) > Es ist egal, aber (1997) > K.O.O.K. (1999) > K.O.O.K. Variationen (2000) > Tocotronic (2000) > 10th Anniversary (2003) > Pure Vernunft darf niemals siegen (2005)
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