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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
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Was übrig blieb - Kurzrezensionen Juni 2010

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von Redaktion exitmusic.ch am Dienstag, 6. Juli 2010 in Neuerscheinungen   

4  | Ariel Pink's Haunted Graffiti - Before Today  |  Experimental Pop, Indie Rock  |  4AD  |  8.0/10  -  T. Imbach

Before TodayAuf seinem ersten Studio-Album folgt Chillwave-Vorkämpfer Ariel Pink seiner Vision zum ersten Mal in sauberem Sound – und war nie zuvor besser, ein Zusammenhang ist zu erahnen. Die Stärken blieben derweil auch beim Neustart die gleichen: Der wahnsinnige Mix aus den AM-Pop/Soft-Rock und Blue Eyed-Soul-Harmonien, Funk-Bläsern und synthlastigem New Wave/Post-Punk ist einzigartig, heimlicher Favorit ist dabei das lässige Instrumental “Reminiscences“.


7  |  The Roots - How I Got Over  |  Rap  |  Def Jam  |  7.0/10  -  T. Imbach

How I Got OverEin zweites "Things Fall Apart" oder "Illadelph Halflife" kriegen The Roots wohl nicht mehr hin, aber auch ihr elftes Album bewegt sich auf gewohnt hohem Niveau. Für frischen Wind sorgen die vielen Gesangsstimmen, die einen grossten Teil der 42 Minuten Laufzeit prägen - Genre-Verwandte wie John Legend oder die Dirty Projectors veredeln die stets jazzig-gedämpfte Stimmung des Albums, aber auch die Monsters Of Folk oder Joanna Newsom werden unerwartet elegant gesampelt und einverleibt. Nach neun ziemlich pop-lastigen, aber meist grossartigen Songs flacht das Album allerdings gen Ende ziemlich bös ab.

8  |  The New Loud – Measures Melt  |  NewRave/Electropop  |  Eigenvertrieb  |  3.5/10  -  P. Gautschi

Measures MeltMenschen die damals Avril Lavigne oder Dover cool fanden, mittlerweile ein kleines bisschen gealtert, jedoch nicht wirklich gereift sind, finden The New Loud höchstwahrscheinlich heute auch cool. Melodiöser Indierock auf Speed, hibbelig, quirlig, ruhelos mit niedlichem Frauen/Herren Duettgesang, witzigen Elektrobasteleien bis hin zum House, dazu moderne NewWave-Gitarrensalven. Pseudorock + Elektrogewichse + klebrige Melodien = Potentieller Hitparadenstürmer. Für die ruhelose Jugend ein Grund mehr um sich zu betrinken und zu tanzen, für den nur ansatzweise anspruchsvollen Hörer eine fiese auditive Vergewaltigung.

18  |  Robyn - Body Talk Pt 1  |  Electro-Pop  |  Ministry Of Sound  |  3.5/10  -  T. Imbach

Body Talk Pt1Robyn macht den Einstand zu ihrer Mini-Album-Trilogie. Was auf Papier ambitioniert klingen mag, ist in der Realität erst mal eine Ansammlung eingängier, aber auch ziemlich simpler Electro-Pop-Songs. Wenn die zarte Stimme der Schwedin endlich mal nicht nur über dumpfem Synthie-Brei erklingt, dann offenbaren sich die Stücke auch noch als böse Filler - nur sechs Songs wären vielleicht aber doch etwas gar wenig für ein Album gewesen. Natürlich, nicht ganz alles ist so grauenhaft wie "Fembot" oder "Cry When you Get Older", der grosse Hit des Albums "Dancing On My Own" ist zumindest ein nettes Pop-Liedchen fürs Radio und auch der Disco-Reggae "Dancehall Queen" ist nicht ganz ohne Charme ... aber wenn das mit den nächsten Teilen so weitergeht, hätte sich die Schwedin vielleicht doch lieber etwas mehr Zeit gelassen und einfach ein Album mit nur guten Songs rausgebraucht (auch wenns dann nur 5 davon sind)

21  |  Eminem - Recovery  |  Rap, Pop  |  Interscope  |  2.0/10  -  T. Imbach

RecoveryRecovery müsste eigentlich Gutes verheissen, wenn man sich vor Augen führt, zu welcher Form Eminem zurück finden könnte. Es tut sich zwar einiges beim Rapper aus Detroit, aber von der Grösse seiner ersten beiden Scheiben hat sich Eminem weiter als je zuvor entfernt: Auf "Recovery" dominieren schreckliche Beats mit noch schrecklicheren Stadion-Rock-Gitarren und Eurodance-Samples, fragwürdige Gast-Auftritte (die Creme de La Creme des Grauens: Pink, Lil Wayne, Rihanna) - und Eminem selbst? Technisch nach wie vor beeindruckend, in textlicher Hinsicht aber auch nur noch zum Gähnen.


21  |  Stromae - Cheese  |  Electro-Pop  |  B1  |  1.0/10  -  T. Imbach

CheeseNicht zum Aushalten (ich habs mir tatsächlich angehört, daher weiss ich auch um den Höhepunkt des Albums - House'llelujah)






25  | No Hawaii – Snake My Charms  |  Progressive Rock / Meta  |  Parallel Music  |  6.0/10  -  P. Gautschi

Snake My CharmsIrgendwo zwischen Isis, Tool, System Of A Down und The Fall Of Troy könnte man den kreativen Lärm der schwedischen Band No Hawaii einordnen. Leider erreichen sie selten die Raffinesse der eben genannten Referenzen. Durchaus gut gespielte, vielseitige, manchmal melodiöse, dann wieder schrecklich aggressive Musik. Zwischen angenehm dezentem psychedelischen Rock und wuchtig-bösem, gesanglich logischerweise gegrunztem Hardcore wird clever gewechselt. Nur selten dauern die Tracks weniger als 5 Minuten, winden und schlängeln sich gekonnt durch sämtliche Facetten des modernen Metals und werden Anhänger des Genres zumindest kurzzeitig beglücken. 

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