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Eno









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- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

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- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
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- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
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19.5.
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We Are Scientists – With Love And Squalor (2006)

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von Philipp Gautschi am Mittwoch, 15. März 2006 in Neuerscheinungen   
Genre: Retrorock
Label: Virgin Records America
CH-Vertrieb: EMI Music
Unsere Wertung:We Are Scientists – With Love And Squalor (2006)

Ein Leben für die Wissenschaft!?
We Are Scientists – With Love And Squalor (2006) Ab in die nächste Runde: Die Arctic Monkeys waren gestern, We Are Scientists sind aktuell und die Kooks kommen dann bald und rasch einmal (natürlich auch auf eurem Lieblingsonlinemusikmagazin). Die Hypebands schiessen in beinahe beängstigendem Pilz-Tempo aus dem Boden und machen trotzdem jedes Mal von neuem unwahrscheinlich Spass.

’Nobody move, nobody get hurt’: Ein absolut fairer Titel um ein Album zu eröffnen. Bei diesem Stück ist jedoch die Gefahr, sich ernsthaft auf dem Tanzparkett zu verletzen auf Stufe 5 einzustufen, würde man Tanzstücke sowie deren Unfallrisiko für Zuhörende mit der Gefährlichkeit von Lawinenhängen vergleichen. Ein Brüller sondergleichen, welcher selbst im normalen Leben hiphopende Kolleginnen im Auto grinsend umherjucken lässt. Weiter geht’s im mittlerweile gewohnten Takt, immer lüpfig, immer kreativ, verspielt, melodiös, super. Ein Album, welches sich lückenlos in die Reihe der grandios spassigen Alben ähnlicher Bands der vergangenen zwei Jahre einreiht, sämtliche Genreliebhaber haben bis zum nächsten Streich bzw. bis zur nächsten Band wieder was zu feiern. Ausserdem muss ich hier gestehen, dass ich schon seit längerem auf das Comeback des Gesichtsschmuckes schlechthin, des Schnauzes, warte. Bassist Chris Cain trägt dieses Wunder der Körperbehaarung samt Grossvaters Brille voller Stolz, sieht schlicht und einfach stilvoll aus. Die very british erscheinenden New Yorker erinnern teilweise schon ziemlich stark (wenn man dem Gitarrenspiel die volle Aufmerksamkeit widmet) an Interpol oder The Fever. Stört jedoch niemanden, wir lieben diese Bands schliesslich. Trotzdem haben sie ihren eigenen Stil, ihren eigenen, unwahrscheinlich zupackenden Groove, reihen mit beinahe englischer Disziplin Ohrwürmer aneinander, schmeissen mit witzigen Gitarrensoli um sich und schlagen das Zeug im Sinne von Schlagzeug ultrapräzise. Das Album kommt so gut wie ohne Balladen aus (gut, ’Textbook’ ist etwas langsamer), ist also so gut wie durchtanzbar. Der Rock rockt hingegen manchmal beinahe bis Punk, erreicht dessen Einfachheit aber glücklicherweise nie ganz. Drei Daumen nach oben und ich muss ständig an einen eigenen, persönlichen ganz bestimmt grausam sexyen Oberlippenbart denken…


Seit 24. Februar 2006 im Handel

Anspieltipps: Nobody Move, Nobody Get Hurt; The Great Escape; Worth The Wait;…
Trackliste: 1) Nobody Move, Nobody Get Hurt; 2) This Scene Is Dead; 3) Inaction; 4) Can’t Lose; 5) Callbacks; 6) Cash Cow; 7) It’s A Hit; 8) The Great Escape; 9) Textbook; 10) Lousy Reputation; 11) Worth The Wait; 12) What’s The Word
Similar Artists: The Fever, Interpol, Maximo Park, Editors , The Departure , Franz Ferdinand, Arctic Monkeys, Killers, Bloc Party, Kaiser Chiefs, The Bravery, The Futureheads, The Others, Babyshambles

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
"Schlaue, kritische Geister mit exzellentem Geschmack und geilen Körpern" seien sie. Die New Yorker behaupten zumindest, dass ihre Fans dies von ihnen behaupten. Zur Entstehung der Band ist soweit folgendes bekannt: Schlagzeuger Michael Trapper und Bassist Chris Cain (der Mann, der den unbezahlbaren Wert von Schnäuzer und 80er-Brille zu schätzen weiss) lernen sich an der Uni kennen und gründen eine Band. Gitarrist Keith Murray stolpert später zur Formation. Dank Bierideen im Pub (bzw. lustigen Namen für Songs) beginnt man zusammen zu musizieren und nennt sich, dank einem Trucker welcher anno 2001 beim Umzug ins mietfreie Haus von Keiths Grosseltern die Burschen fragt ob sie Brüder oder Wissenschaftler seien, Wissenschaftler. Die Fangemeinde wächst rassig und 2005 gelingt der Deal mit Virgin. Momentan befinden sich die Knaben auf Europatournee. Wer die Konzerte in Fribourg und Zürich verpasst hat, hat wirklich was verpasst, es hätte sich gelohnt, mir machten sie jedenfalls mehr Spass als die Kaiser Chiefs.

We Are Scientists – With Love And Squalor (2006)
Diskografie:
> With Love And Squalor (2006)



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