News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

We Invented Paris - We Invented Paris

Drucken E-Mail
von Patricia D'Incau am Montag, 12. Dezember 2011 in Neuerscheinungen   

Label: Spectacular Spectacular & Motor Entertainment (Irascible) |  Unsere Wertung: 9.0/10

We Invented ParisEisberge versetzen
Anno 2010 in Basel gegründet, in rund 70 Städten zu Besuch gewesen und in Heidelberg 30 Konzerte an einem Tag gespielt - das ist ein Bruchteil der erstaunlichen Bilanz des europäischen Künstlerkollektivs „We Invented Paris“.  Die illustre Indie-Truppe sprintet einen Marathon und veröffentlicht vor Jahresende kurzerhand ihr Erstlingswerk namens „We Invented Paris“.

„We Invented Paris“ (WIP) zwingt die Garde des Schubladisierens zur Kapitulation. Sie tanzen, respektive singen, aus der Reihe. Nicht als Band, sondern als Künstlerkollektiv in wechselnder Besetzung. Innert weniger Monate hat sich WIP per Couchsurfing durch halb Europa geschlafen, in den Wohnzimmern der Gastgeber Exklusiv-Konzerte gespielt und sind auf grössere Bühnen geklettert. Das Debütalbum lässt nun jeden an den Ergebnissen des turbulenten Schaffens teilhaben.  

Der Song „Iceberg“ war bereits vor dem Albumrelease zu hören und hat beim Publikum grossen Anklang gefunden. Der Song ist wohlklingend, interessant, aber nicht mitreissend – bis sich Flavian Grabers bemerkenswerte Stimme, Keyboard, Schlagzeug und Gitarre vollständig entfalten. „Iceberg“ ist ein  Ohrwurm, dessen Merkmale auch in weiteren Albumtracks auszumachen ist: Melancholisch gefärbt – wie die Liedzeile „I wish a bird told me to fly“ (aus „A View That Almost Kills) – aber dennoch leicht und erbauend. Die Klänge beschwören ein warmes Gefühl des Erwachens herauf.  

Zuweilen bricht  „We Invented Paris“ deutlich mit der bisherigen Indiepop-Manier: wie bei „Kyrie“. Einem andächtigen Song in Begleitung von Orgel- und Violinspiel. Er ist dunkler, klagender und weniger geschliffen - aber nicht minder einnehmend als die Vorgängerstücke. Und mit dem elektronischen „More“ und dem englisch-französischen Chanson d’amour „Bohème“ sind zwei weitere Arrangements zu hören, die ihresgleichen suchen.

Vom feinsinnigen, melancholischen Indie-Synthie-Pop bis hin zum Orgelspiel und Elektroklängen – die unterschiedlichen Charakteristika der Tracks spiegeln die Grenzenlosigkeit der rastlosen Künstlergruppe wieder. „We Invented Paris“ beweist, dass es nicht nötig ist, sich monatelang im Tonstudio einzubunkern. Das Debüt ist kein Schnellschuss, sondern eine Sammlung kontrastierender Sound-Variationen – die dreizehn Songs der LP setzen sich, wie Mosaiksteine, zu einem gelungenen Kunstwerk zusammen.

Seit  4. November 2011 im Handel. 

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb
We Invented Paris
Anspieltipps:

> A View That Almost Kills
> Nothing to Say
> More 

Ähnliche Künstler: 

> BOY 
> Jack Beauregard
> Snow Patrol
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >