Ein bisschen rauer aber dann doch. Die Fackel des Rock soll ja schön weiter brennen. WE gibt’s schliesslich auch schon seit 1993. Und sie haben seither ganze 10 (!) Alben veröffentlicht, Singles und Compilations einmal ausgenommen. Zusätzlich erspielten sie sich durch „shitloads of clubgigs“ den Ruf einer ausgezeichneten Live-Band. Bald kann ich mich selber überzeugen lassen. „Kickin’ out cosmic biker rock’n’roll / A roll on the drum and the war has begun“ heisst’s im Kracher „Cosmic Biker Rock’n’Roll“. Direkt in die Fresse. An Energie scheint’s den Typen nicht zu fehlen. Aber den Rock haben sie schon mal nicht schlecht aus den USA geschmuggelt. Das diese je zwei Langhaarigen sowie Glatzköpfe am Zoll nicht kontrolliert wurden? Im Highlight, dem 9.48 Minuten langen „Smuggler“ geht’s dann nicht ganz mehr so energisch zu und her. Strotzt aber vor Kreativität, der Song. Überhaupt besitzen WE eine grosse Bandbreite. Alle Rezepturen des Rock sind vorhanden, was sicher auch ihre Erfahrung ausmacht. Obwohl zweifelsohne gute Ansätze vorhanden sind, hat es aber doch zu viele Songs, die zu wenig interessant sind, als dass man nach ein paar Durchläufen das Verlangen bekommt, die CD wieder und wieder zu hören. Ein Album für Zwischendurch mal. So, und jetzt geh’ ich die Nacht durchrocken. “When morning seems hundred golden coins / And all is left for you to say / you grab the night again“.
Seit 21. April 2006 im Handel.
Anspieltipps: Cosmic Biker R’n’R; Smuggler; On The Verge To Go
Trackliste: 1) Cosmic Biker R’n’R; 2) Sulphur Roast Stomp; 3) Crawling Out Of The Wreckage; 4) Wroom; 5) Sassy Zazie; 6) Smuggler; 7) Lucid; 8) Sugar & Cannabinoles; 9) Lightyears Ahead; 10) Catch Eletrique; 11) On The Verge To Go
similar artists: Led Zeppelin, Deep Purple, Smoke Blow, Monster Magnet, Soundgarden, Alice In Chains, Fu Manchu, Kyuss,
Queens Of The Stone Age
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Bio:
Das norwegische Quartet WE wurde 1993 von Krisvaag, Don Dons, Goshie und Thomas Felberg in Oslo gegründet. Durch ihre ausgezeichneten Live-Qualitäten landeten sie 1996 auf dem norwegischen Label Voices. Im selben Jahr veröffentlichten sie ihre erste Label-LP „Violently Coloured Sneakers“, die die Presse in Norwegen sowie Europa beeindruckte, und durch die sie erstmals ausserhalb Norwegens touren konnten. Es folgten weitere Alben und während ihrer zweiten Europa-Tour sahen sie die Masters Of Reality, durch welche sie Chris Goss kennen lernten. Der Beginn einer Freundschaft, welcher Herr Goss auch mit seinen Produzenten-Fähigkeiten zeigte. WE tourten sich den Arsch ab und in regelmässigen Abständen veröffentlichten sie Alben, die den Bekanntheitsgrad der Band förderte. Am 21. April dieses Jahres erschien das neue Album „Smugglers“.