Bright - What If Tomorrow |
|
|
| von Lukas Meyer-Marsilius am Montag, 23. Juli 2007 in Schweizerisches | |
|
Genre: Indie-Pop Label: Greenhorn Recors CH-Vertrieb: K-tel Unsere Wertung: ![]() Aus dem Osten nichts Neues„What if tomorrow“ ist sauber gespielt und produziert, die meisten Songs sind aber höchstens durchschnittlich und bieten wenig Aussergewöhnliches: so kommt man vielleicht ins Radio, aber nicht in den Kritiker- oder Kulthimmel. So gut wie die Lovebugs sind Bright allemal, an die englischen und nordischen Vorbilder wie Coldplay, Snow Patrol oder Saybia kommt man allerdings nicht ganz heran. Bright sind etwas zu „bright“, zu farblos, haben zu wenig Ecken und Kanten, um wirklich zu überzeugen. Wo die Weichspülung passiert, ist unklar: ein Live-Konzert könnte ungleich mitreissender sein als die Musik ab Konserve. Die Überraschungen würden wohl auch dann ausbleiben. Doch: wie viel Platz für Innovation ist heute überhaupt noch? Wer etwas Neues machen will, muss in immer extremere Formen abgleiten, die irgendwann unhörbar werden. Bright wollen das aber gar nicht, sondern haben den Mut zur Einfachheit, zu simplen Strukturen, zum klassischen Pop/Rock-Song. “There are many reasons to change nothing but I feel that I should” singen Bright im eröffnenden “Try again”, aber wieso sollte man? Auch die grossen Vorbilder hatten auf ihren ersten Alben noch keine Hits. Bright bieten dafür gefällige, warme Songs, die man immer wieder gerne hört, die aber weder allzu sehr mitreissen noch lange im Ohr bleiben. Für einen verträumten Sommertag sicher nicht die schlechteste Wahl. Seit 20. April 2007 im Handel. Anspieltipps: Help is on the way; Falling star; Trackliste: 1) Try again; 2) Help is on the way; 3) Awake; 4) Turning point; 5) Lonely man; 6) Fly; 7) Endless stay; 8) Undone; 9) Future has begun; 10) Lookin’ to the sun; 11) Don’t say; 12) Lucky time; 13) Falling star similar artists: Saybia, Snow Patrol, Travis, Lovebugs > Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb Bio: Stefan Eberhard (voc, git), Reto Langenegger (git/voc), Alwin Büchler (bass) und Dani Eberhard (dr) aus der Ostschweiz machen seit 2001 zusammen Musik, wobei Reto erst später als Ersatz für seinen Bruder Markus zur Band kam. Wie so viele Bands der Post-Grunge-Ära beginnen sie ihre musikalische Karriere mit „Smells Like Teen Spirit“. In den nächsten Jahren folgen verschiedene Konzerte, bis Anfang 2004 das Demo „The Second Step aufgenommen wird. Ein Jahr später gewinnen sie den Newcomer-Wettbewerb des Openairs Tufertschwil und können die Single „Turning Point“ aufnehmen. Ende 2006 nehmen Bright mit Produzent Andi Jud ihr Debütalbum „What If Tomorrow“ auf, das April 2007 erscheint. Diskographie: > The Second Step (Demo, 2004) > Turning Point (Single, 2006) > What If Tomorrow (2007)
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich. |
| < Zurück | Weiter > |
|---|





