Deus Ex Machina – Deus Ex Machina EP (2005) |
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| von Magdalena Oehen am Freitag, 11. November 2005 in Schweizerisches | |
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Genre: Prog.Rock, Punk Label: n/a CH-Vertrieb: Eigenvertrieb Unsere Wertung: ![]() Nomen est Omen„Deus Ex Machina (lat. = „Gott aus der Maschine“): Die Bezeichnung für einen dramaturgisch (bisweilen haarsträubenden) Kunstgriff in Theater und Oper, die verworrene oder aussichtslose, mit normalen Mitteln nicht mehr zu lösende Situation doch noch zu einem glücklichen Ende zu bringen (lieto fine).“ Dies eine akkurate, zugegebenermassen der Presseinfo zum Release der ersten Demo der Innerschweizer Neuentdeckung entnommene Erläuterung zum lateinischen Namen des Quintetts. Ob nun „Nomen est Omen“ gilt, das ist die Frage. Für mich ist klar: Jawohl. Noch gut ist mir die Liveshow von DeM in Erinnerung, zu der ich im letzten Winter eher zufällig präsent war. Energiegelade und schweisstreibende Rockmusik, dabei anspruchsvoll und musikalisch auf gutem Niveau. Mit Gitarrenwänden, gegen die man vergeblich anrennen würde. Laut und brachial. Aber zurück zum Gegenstand der Betrachtung, der neuen EP, und damit zurück zum Nomen: Sind die fünf Musiker die Götter, müssen ihre Gitarren als Maschinen herhalten. Und die Innerschweizer wissen sich deren offensichtlich zu bedienen: Gleich zweifach wird kräftig in die Saiten gehauen, um den energiegeladenen Sound von DeM zu produzieren. Nicht nur verzerrt, sondern auch mal mit catchy Riffs wird experimentiert. Laute Gitarren also, aber das ist nicht alles. Die Innerschweizer trumpfen mit vertrackten Beats und erstaunlich komplexen Songkonstrukten mit zahlreichen Tempiwechseln auf. Man bedenke, dass die Band in diesem Line-Up erst seit knapp einem Jahr besteht. Chapeau für diese beachtliche Leistung. Die etwas gar aggressiv vorgetragenen Lyrics mögen nicht jedermanns Fall sein, doch der Erwerb dieser EP und/oder ein Konzertbesuch sind auf alle Fälle empfehlenswert. Frisches Blut bekommt der Schweizer Musikszene immer gut, und wenn, wie im Fall von Deus Ex Machina, dann auch ansprechend und auf hohem Niveau musiziert wird, dann herrscht doch allemal Freude im Schweizer Staate. Seit 21. Oktober 2005 im Handel. Anspieltipps: The Downfall; We’ve Got A Vision Baby Trackliste: 1) The Downfall; 2) We’ve Got A Vision, Baby; 3) Ashes Into Dreams; 4) The Time Is Now; 5) Escape (From Red Planet) similar artists: At The Drive-In, The Thursday > Hören und Kaufen > Offizielle Webseite Bio: Deus Ex Machina sind Thomas Zurfluh (git, voc), Silvan Weibel (bass), Mladen Djakovic (git), Philipp Boateng (drums) und Michael Portmann (voc). Die fünf jungen Musiker haben sich vor erst einem Jahr im in der Innerschweiz gelegenen Ruswil zu einer Band zusammengeschlossen und veröffentlichen diesen Herbst ihre erste EP. Diskographie: > Deus Ex Machina EP (2005)
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