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Disgroove – Three

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von Severin Buckingham am Freitag, 24. März 2006 in Schweizerisches   
Genre: Alternative-Grunge-Power-Rock
Label: N-Gage Productions
CH-Vertrieb: Musikvertrieb
Unsere Wertung:Disgroove – Three


This is not the new noise
Disgroove – ThreeAus den beiden vormaligen Gurd-Headbangers Philippe Strübin und Tobias Roth entstand vor 5 Jahren die Formation Disgroove, Bassist Philippe Gerber (Flipper, Ex-Lektor) stiess ein Jahr später hinzu. Erste Songs entstanden.

Ging es bei Gurd noch heftiger und metallischer zur Sache (auch live), hatten Philippe, Flipper und Tobi Lust auf einen musikalischen Kurswechsel. Was passierte? Die drei Jungs holen den Groove raus. 2005 steigt Flipper aus familiären Gründen aus, wird durch Mark Felis (ebenfalls ehemals Gurd) ersetzt, die Rhythmus-Sektion von Gurd war also wieder zusammen-gewachsen, jedoch um ganz andere Musik zu fabrizieren. Packen Sie doch Postgrunge, ruhige Indierock-Elemente in einer amerikanischen Angehensweise und Powerrock in einen Sack. Das Resultat kann sich zum Teil blicken lassen, zum Teil denkt man aber „irgendwie schon gehört“ und man hat das Gefühl, hier könnte es sich um eingefleischte Pearl Jam-Fans handeln, denn Philippes Stimme erinnert stellenweise doch sehr an Eddie. Aber man kann ja ein Auge zudrücken. Man merkt zumindest selten, dass hier Schweizer am Werk sind (was als Kompliment durchgeht). Die Instrumente beherrschen Disgroove und schliesslich sind sie ja nur zu dritt, was auch erwähnt werden muss. Sie rocken tight um die Wette, gefallen irgendwie und gehen aber trotzdem manchmal unerhört ungehört am Ohr vorbei. Die Höhepunkte kristallisieren sich beim wunderbaren „R’n’R star“ oder dem langsam beginnenden „Ready“ heraus. Aber „Your Blood“ macht dann vieles wieder kaputt. Müsste nicht sein. Die Texte lassen leider nicht viel Fantasie zu und wirken ein wenig ausgelutscht. Mit groovigen Breaks und grundsolider Gitarrenarbeit retten sich aber die meisten Songs durch die Zeit. Es bleibt aber zu wenig im Ohr hängen und die Repeat-Taste streikt nach 4-maligem Durchlauf. Also, auf geht’s, beim nächsten Mal bitte etwas euphorischer und eigenständiger.


Seit 24. Februar 2006 im Handel.

Anspieltipps: R’n’R Star; Ready
Trackliste: 1) Mass Confusion; 2) Come Down; 3) Your Blood; 4) The Sky Turns Black; 5) Where I Belong; 6) R’n’R Star; 7) P.O.A.D.; 8) Ready; 9) Pay For What I Am; 10) The Only One 11) Promises; 12) Falling; 13) Learn To Be Right
similar artists: Pearl Jam, Alice In Chains, Foo Fighters

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Schlagzeuger Töbi und Gitarrist Philippe verlassen die legendäre Schweizer Band Gurd nach vier Jahren Hardcore, vier Platten und unzähligen Tourneen. Dann beschliessen die beiden, einen Übungsraum im hauseigenen Keller zu bauen. Bassist Flipper stösst dazu. Disgroove, nach dem Spitznamen des Basler Clubs Atlantis (dis) benannt, entsteht und die ersten Songs folgen schon bald. Disgroove veröffentlichen 2004 ihre erste Platte „Down With Myself“, touren umher und zwei Jahre später erscheint ihr neues Werk „Three“.

Disgroove
Diskographie:
> Down On Myself (2004)
> Three (2006)


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