News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Kid Chocolat - Zombiparti (2005)

Drucken E-Mail
von Rafael Werner am Mittwoch, 14. Dezember 2005 in Schweizerisches   
Genre: Electronica
Label: Poor Records
CH-Vertrieb: Namskeio
Unsere Wertung: Kid Chocolat - Zombiparti (2005)

Keine Angst vor Zombies haben 
Kid Chocolat - Zombiparti (2005) Landsmann Kid Choco lädt Freunde ans Mikrophon und erstellt mit ihnen humorvollen Elektro-Sound: Immer tanzbar und passabel, aber zu keiner Zeit mitreißend.

Elektronische Musik kann ja auch so schön oberflächlich sein.  Eine Sommerbrise, ein angenehmes Lüftchen, ein Tanz - bis die Sonne untergeht. Die zombielose Party preist Smalltalk und freundliche Atmosphäre. Kid Chocolat liefert den Sound, bzw. die Grundlage für dieses kleine Fest. Schön, witzig und leicht, mit Tempo und Schwung, aber ohne Tiefgang. Der sympathische Künstler, der bei seinem Konzert in Pully diesen Sommer mit Pelerine anzutreffen war, holt sich live und auch auf "Zombiparti" Unterstützung  von Freunden und Arbeitspartnern: Bellwald steigt bei "I Danced With A Zombie" mit verschiedensprachigen Anzählvarianten ein, Mocky bleibt beim Überbegriff Zombie bestehen und liefert ebenfalls "One, Two, Three's", daneben unterhält er uns mit Sprachfetzen und Aufforderungen. Zum hören, lachen und mitsingen, vor allem aber - nach wie vor - zum tanzen. Eigentlich ist das ganze zweite Album von Kid Chocolat pro Bewegung, manchmal Standard Kopf-nicken-Arsch-bewegen, von Zeit zu Zeit wären auch darstellende Kunstchoreographien angebracht. Die erste Priorität auf "Zombiparti" ist also schon verteilt, so stört es auch nicht, dass schamlos zusammengeklaut wird: In "Kill Him" (von Love Motel gesungen) hört man doch den einen oder anderen Song durch. Auch der Rhythmus von "Astroman 2-3-4" ist wohlbekannt. Das stört aber nicht weiter, Kid Chocolat hat zum Glück andere Qualitäten: Beispielhaft setzt er mit präzisem Timing geschickt neue Elemente ein, immer dann wenn ein Track langweilig zu werden droht, wird etwas verändert. Das ist, wie sich in den Rausch tanzen in der Disco, da ist man auch durchaus froh, etwas wiederzuerkennen.
Erst "Jory" löst die wohlverdiente Melancholie aus: Mit sanfter Melodiebetonung und Erhöhung der Intensität gilt es für kurz zu verschnaufen, sich zu besinnen, kurz zu denken. "Fear" macht dort weiter, wo "Jory" aufhört: Als hätte man schwebend das Outdoor-Festival verlassen, findet man sich im Chill-Room mit roten Sesseln wieder. Und hat Angst. Langsam wird alles zuviel, oder eben zu wenig. Der Reiz der "Zombiparti" ist schon auf halber Strecke verflossen, man kann und mag nicht mehr. Für die Verbleibenden gibt's noch pumpende Beats und -Bässe, einen gescheiterten Hypnose-Versuch und den "2AM" nach-der-Party Song.
Resümierend ist zu sagen, dass Kid Chocolat live Spass macht, auf CD aber einfach noch zu wenig Druck und Tiefe entstehen lässt. Die Ideen sind da, die Effekte teils witzig, was noch fehlt sind Zugpferde von Songs, die einem Album wie "Zombiparti" Individualität verleihen würden. Wir sind gespannt, was der Schokoladenmann noch zu Stande bringen wird.


Seit 15. November 2005 im Handel.

Anspieltipps: The Shower Of The Dead Part 1 & 2; Jory
Trackliste: 1) The Shower Of The Dead Part 1; 2) The Shower Of The Dead Part 2; 3) I Danced With A Zombie; 4) The Secret Of The Zombies; 5) Kill Him!; 6) Astroman 2-3-4; 7) A Perfect Body; 8) We've Got Work To Do ; 9) Jory; 10) Fear; 11) A Head Without A Body; 12) Creatures; 13) Hypnotize; 14) What Do We Do Now?; 15) Route 666; 16) 2 Am
similar artists: -
 
> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > CH-Vertrieb

Bio:
Eigentlich ist der Elektro-Tüftler aus der Westschweiz ja ein kubanischer Boxer, der nie einen Kampf gewann. Spass bei Seite: Seine erste EP erschien 2000, seitdem kollaboriert der Gute mit diversen eidgenössischen und ausländischen Künstlern, so zum Beispiel serviert er zusammen mit The Knack, Mlle Shalala (Vocals) und Bellwald (Vocals und Visuals) einen Cocktail, der die letzten 60 Jahre Musikgeschichte vereint.
Kid Chocolat macht puren Fusion-Sound. Es wird zusammen getragen und gemixt, was das Zeug hält. Der Schweizer ist unberechenbar und überrascht mit seinem ihm eigenen Stil des Samplings. Und wenn noch seine Gäste dazukommen und zusätzlich für Stimmung sorgen, lösen sich die Grenzen zwischen den Stilen endgültig auf. Sein offiziell zweites Album "Zombiparti" erschien im November 2005.

Kid Chocolat - Zombiparti (2005)
Diskographie:
> The Life And Death Of Romano Poal (2002)
> Hello Children: The Peter Sellers Remix (2004)
> Zombiparti (2005)


» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >