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Eno









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Ivo Münger

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- Mineral: The Power of Failing

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12.5.
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The Circle Brothers - Series Of Sweetness (2005) (RecRec)

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von Ivana Leiseder am Donnerstag, 14. Juli 2005 in Schweizerisches   
The Circle Brothers - Series Of Sweetness (2005) (RecRec)

Wild Wild Rupperswil

The Circle Brothers - Series Of Sweetness (2005) (RecRec)Die aargauischen Gebrüder Ringli liefern mit einer originellen New Wave-Country-Folk-Mélange den Beweis dafür, dass auch Schweizer Musik unverschämt gut sein kann.


Nun ist’s klar: Vergesst John Wayne und Konsorten. Der wahre Wilde Westen hat seine Provenienz im aargauischen Rupperswil – oh ja. Schluss mit all den amerikanischen Cowboy-Filmen, Schluss mit den Geschichten aus weiter Ferne, Schluss mit den Klischées – und her mit den schmucken Circle Brothers, genauer gesagt Alban, Urs und Jonas Ringli. Jene zeigen auf ihrem grandiosen „Series Of Sweetness“ eindrücklich, dass weder eine öde Wüste noch heldenhafte Schiessereien vonnöten sind, um einem den Wilden Westen gleich in die traute Stube zu zaubern. „Go on with the devil/Dangerous in this land“, tönt’s auf bedrohliche Art sexy aus den Lautsprechern. Eine unglaublich charakter- und ausdrucksstarke Stimme, wie man sie nur von Grössen wie Stuart A. Staples, Ian Curtis oder Dave Matthews kennt, erzählt einem Geschichten von einem blutenden Teufel, schmutzigen Städten und dem Schoss Marylin Monroes und wird dabei hübsch begleitet von kalten, hämmernden Drums, rauem Bassspiel und cooler E-Gitarre. 80er New Wave à la Joy Division („Bleeding Devil“; „Madness And Love“) ist unmissverständlich herauszuhören, aber auch Country-Anleihen („Lap Of Marylin“) und eine grosse Portion Western-Feeling („Series Of Sweetness“) sowie Folk-Einschübe („Little Man“) versüssen das Hörvergnügen. Das ist stark, ja v-e-r-d-a-m-m-t stark – und vor allem: eigenständig und authentisch. Jedes der 11 auf dem Silberling befindlichen, äusserst hörbaren Stücke fasziniert mit unvergleichlicher Intensität und Pathos, ohne jedoch überbordend oder kitschig zu wirken. Das ist Musik, wie sie sein sollte, das ist Kunst. Es gibt nichts zu bemäkeln.
„Series Of Sweetness“ ist aufgrund oben genannter Tatsachen ohne Zweifel die mit Abstand beste Schweizer Veröffentlichung, die der Rezensentin bis dato zu Ohren gekommen ist. Und wer zudem das gute F-Word mit einer solchen Selbstverständlichkeit und Süffisanz vorträgt wie die Ringli Brothers, verdient so oder so uneingeschränktes Lob. Kurzum: FUCKING FANTASTIC. Buy it NOW!


Seit 11. April 2005 im Handel.

Anspieltipps: alle
similar artists: Tindersticks, Joy Division, Sixteen Horsepower

> Hören und Kaufen > Offizielle Seite > Label & CH-Vertrieb

Bio:
The Circle Brothers sind die drei Brüder Alban (Vocals, Gitarre, Keyboard), Urs (Bass) und Jonas Ringli (Crums, Cello) aus dem aargauischen Rupperswil, nun wohnhaft in Zürich. Die Band wurde 1996 gegründet und hat seither in mehreren Lokalitäten in der ganzen Schweiz gespielt (Fri-Son, Kiff, Boschbar u.a.). 2001 wurde der erste Tonträger, „Cowboyman“, veröffentlicht und 2005 nun „Series Of Sweetness“. Der Musikstil der Circle Brothers spannt nach eigenen Angaben einen Bogen zwischen Rock, Surf, Folk und Western.

Diskographie:  
     
> Cowboyman (2001)
> Series Of Sweetness (2004)


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