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Eno









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Ivo Münger

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[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
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The Fuckadies – You’re The Bunny, I’m The Beast (2005) (Subversiv Records/RecRec)

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von Michael Rothen am Montag, 15. August 2005 in Schweizerisches   
The Fuckadies – You’re The Bunny, I’m The Beast (2005) (Subversiv Records/RecRec)

Damenwahl


The Fuckadies – You’re The Bunny, I’m The Beast (2005) (Subversiv Records/RecRec) Die F-Wort-Band mit den F-Wort benamsten Musikern machen F-Wort-Rock. Ein F-Wort artiges Vergnügen direkt aus Nachbars Garage.

Haben The Fuckadies die Karre mal am Laufen, so wird fortan kräftig aufs Gaspedal getreten. Es flattern die Röcke durchwegs wie anno vor 30 bis 40 Jahren. Der Sound ist gewollt erdig, dreckig und die Lyrics bemühen Themen, wie sie klischeehafter nicht sein könnten: Frauen, Party, Rock’n’Roll, u.a....
Wer weiss, was er will, wird mit „You’re The Bunny, I’m The Beast“ gut bedient, sollte denn die Wahl auf The Fuckadies fallen. Wie wir alle nur zu gut wissen, alleine sind sie nicht auf dieser unlängst verlegten Schiene des „für mich waren die Stones immer schon mehr Inspiration als die Beatles“-Rock. Nichts desto trotz, The Fuckadies haben ihren eigenen Stilbruch – oder alternativ ihre Weiterentwicklung – relativ galant hinbekommen. Ihr neues Werk beschäftigt mein rechtes Bein mit durchgehendem Wippen und meinen Kopf mit leichtem, aber stetem Nicken.
Zum Glück vermögen Umstände wie die eher schwachen Gesangsmelodien (hierbei unterscheiden sich die Eidgenossen leider gewaltig von der internationalen Konkurrenz), inklusive mittelmässiger Stimme sowie das manchmal nach schweizer Dialekt klingende Englisch die Hörfreude nicht allzu stark zu trüben. Hingegen mehr Kummer bereiten mindestens zwei bis drei missratene Mixes, welche wohl extra roh hätten klingen sollen. Im Endeffekt verweisen die Gitarren und/oder der verzerrte Bass – durch nerviges Dahingesäge an vorderster Front – die Vocals und das Schlagzeug ins Nebenzimmer.
Live wäre das o.k., nicht aber fürs Wohnzimmer – find’ ich wenigstens. Wer Wert auf eine liebevolle Aufmachung legt, der wird mit „You’re The Bunny, I’m The Beast“ in der Sparte Graphik hingegen nicht schlecht entschädigt.
Trotzdem und überhaupt komme ich zum Schluss, dass ich mir The Fuckadies weiterhin lieber live gebe, denn zuhause alleine, eifrig Bierkippen und ans Bücherregal zu pogen, verhält sich wie vorgenanntes Grundnahrungsmittel für Rocker und alkoholfrei.


Seit 7. Juni 2005 im Handel.

Anspieltipps:
alle oder keiner
similar artists: The Hives, Mando Diao, Gluecifer, Sugarplum Fairy

> Hören und Kaufen > Offizielle Seite > Label > CH-Vertrieb
 
Bio (O-Ton The Fuckadies):
The Fuckadies zelebrieren lauten Gentlemen-Rock ohne die unnötige Gitarren-Akrobatik, die eh niemanden interessiert. Aufs Wesentliche abgespeckte Songs mit Punkrock-Attitüde, die von Herzen kommen. Seit 2001 regelmässig durch Europa unterwegs, gibt das stets gut angezogene Quartett auf der Bühne alles, sei es vor 5 oder 500 durstigen Seelen. Schwere Zeiten und gebrochene Herzen haben noch nie besser getönt!

The Fuckadies – You’re The Bunny, I’m The Beast (2005) (Subversiv Records/RecRec)
Diskographie:

> I’m The Bunny, You’re The Beast (2005)
> The Fuckadies II (2003)
> The Fuckadies (2002)


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