News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Toini - Mellow

Drucken E-Mail
von Tobias Imbach am Mittwoch, 30. Mai 2007 in Schweizerisches   
Genre: Alternativer Folk
Label: n/a
CH-Vertrieb: n/a
Unsere Wertung:Toini - Mellow


Wenn wenig nicht mehr ist
MellowToini zeigt viel Potential auf einem mit nur sieben Songs etwas mager ausgefallenem zweitem Album.

Ganze sieben Jahre gingen vorbei, seit Toinis Debütalbum “Amble“ veröffentlicht wurde. Ihr zweites Werk hört nun auf den Namen “Mellow“ und klingt auch so. Obwohl das farbenfrohe Cover und Titel wie “Ska Of Life“ oder “Paradise“ erst ein ziemlich optimistisches Hörerlebnis verheißen mögen, schlägt die Luzernerin eine andere Richtung ein. Toini selbst bezeichnet ihr Songwriting als avantgardistisch und schräg, was aber fast so irreführend ist wie die erwähnte Buntheit des Albumcovers. Ihre oft trübsinnigen Songs sind zwar durchaus interessant und eigenständig geschrieben, aber immer harmonisch und leicht ins Ohr gehend. Was Toini zu etwas wirklich Besonderem macht, ist ihr Gesang. Der wird von einer geheimnisvollen, getrübten Aura umgeben und sticht dadurch in der Schweizer Popstimmenlandschaft deutlich hervor.

Ebenfalls charakteristisch, wenn auch nicht in gleichem Masse, sind ihre Songs ausgefallen. Nicht nur was die Instrumentierung angeht (meist erklingt neben ihrem Gesang nur Gitarrenspiel) ist Minimalismus angesagt: Die Melodien berühren zwar, sind aber auch sehr verhalten, bedrückend und auf Dauer hin leider doch etwas eintönig. Bezeichnend  ist so auch, dass sich der Song, in dem Toini mit der Melancholie am deutlichsten bricht, als Highlight offenbart: In “Paradise“ vertreibt ein sommerliches Pfeifen jegliche Trägheit – solche Noten hätte Toini ruhig öfters einfliessen lassen dürfen. Instrumentaler Kontrastreichtum kommt Toinis dunkler Stimme sehr gut zu stehen und so erfreut auch Toinis Bekanntgabe, dass das nächste Album nicht nur nicht erst in sieben Jahren kommen, sondern auch heiterer ausfallen soll.


Seit  21. März 2007 im Handel.

Anspieltipps:
Paradise, Sunday's fast
Trackliste: 1) Ska of life; 2) Sunday's fast; 3) Exhaust; 4) My time; 5) Friend; 6) Paradise; 7) All
similar artists: in gesanglicher Hinsicht Patti Smith, ansonsten sind Liz Phair oder Sarah McLachlan vergleichbar.

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace

Bio:
Seit 1998 musiziert die Luzernerin Raffaela Felder als Toini. Zugang zur Musik fand sie schon in frühem Alter durch das Klavierspiel, mit 14 begann sie Gitarre zu spielen. Bevor sie 1998 ihr Soloprojekt startete, war sie Teil verschiedener Bands, darunter die bernischen Microkids oder die Frauencombo Lax of Lublu. Ihre Musik nimmt Toini grundsätzlich im Alleingang auf und bedient sich dabei des Gitarrenspiels und des Samplings.

Toini
Diskographie:

> Amble (2000)
> Mellow (2007)


» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >